Das besondere Buch: "Drachenkind - Vertrauen | Verwandlung | Finsternis"

Leseprobe aus dem Fantasy-Thriller von "..."

Drachenkind - Vertrauen | Verwandlung | Finsternis

Über das Buch:

Als der sechzehnjährige Eric herausfindet, dass er kein Mensch ist, beginnen seine Welt und sein Sinn für Realität langsam auseinanderzubrechen. Unglaubliche Geheimnisse und Täuschungen, seine tiefsten Ängste und die dunkelsten Mächte setzen eine schleichende, gefährliche Wesensänderung in Gang und lassen in Eric bald nur noch eine Frage zu: Was bin ich wirklich und wem kann ich noch vertrauen? Für ihn und Jack, seinen engsten Verbündeten und Freund, beginnt eine lange und harte Suche nach der Wahrheit, welche die schützenden Grenzen ihrer Welt völlig auflöst und ihre unbedingte Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander bitter auf die Probe stellt.

Der äußerst spannende Fantasy-Thriller "Drachenkind - Vertrauen | Verwandlung | Finsternis" wird von Rezensenten als "ungewöhnliches Buch, das viel Handlung und auch viel Tiefgang hat", beschrieben. Bisher wurde "Drachenkind" nur als E-Book in verschiedenen Formaten veröffentlicht, das als Print-Ausgabe rund 850 Seiten aufweisen würde. In den gängigen Online-Buchshops ist der Fantasy-Thriller unter den Genres Krimis und Thriller sowie unter Fantasy und Science Fiction zu finden. Via Neobooks wurde das Buch Ende 2017 veröffentlicht.

Über den/die Autor/in:

Wer hinter dem Autor/innen-Namen "..." steht, ist unbekannt, und dies soll auch so bleiben. Er bzw. sie twittert unter dem Benutzernamen "_drachenkind"; dieses Profil soll für Feedback und Austausch zu ihrem/seinem Buch dienen. Und bei LovelyBooks lest ihr eine Reihe von aussagekräftigen Rezensionen zu diesem Fantasy-Thriller.

Leseprobe aus dem 29. Kapitel:

Eric lag wie tot im Bett. Als er Jack schließlich erkannte, bemerkte er sofort dessen fragenden und fast erschrockenen Blick, schaute ihm aber nicht direkt in die Augen. Eric prüfte seine Gedanken. Er lebte tatsächlich noch und dies war auch kein Traum. Leider. Als er sich aufrichtete, spürte er, dass seine Augen feucht waren. Alles war verschwommen. Das merkwürdige Gefühl eines kühlen Schädels, nach Jahren mit einer dicken Mähne nun mit kurzen Haaren aufzuwachen, irritierte ihn. Er hob langsam eine Hand und strich sich über den Kopf, erinnerte sich als Nächstes daran, dass er keine Kleidung mehr besaß, da er sie letzte Nacht verbrannt hatte. Noch immer bewegte Eric sich langsam und fast ohne Gefühl. Defekt.

"Eric, was los mit dir? Ich seit Minuten versuchen, dich zu wecken. Was ist mit Haaren? Und warum du so geweint?" Eric sah Jack nicht in die Augen, er konnte einfach nicht. Stattdessen blickte er direkt in dessen Gedanken und sah sich selbst, wie er still im Bett lag und weinte, ganz leise und mit geschlossenen Augen. Als würde er träumen. Es war noch dunkel, nur das blaue Feuer spendete etwas Licht. Gerade genug um gut zu sehen. Die Flammen waren kleiner geworden. Eric erinnerte sich nicht daran. Für ihn waren gefühlt seit seiner Rückkehr aus dem Wald keine zehn Sekunden vergangen. Als er an die sanften, später grauenhaft gequälten Augen des Hirsches dachte, flossen die nächsten Tränen und seine Nase brannte. Was hatte er bloß angerichtet?

"Eric! Reden mit mir. Was ist?" Jack wurde lauter und war sich langsam nicht mehr sicher, ob Eric ihn überhaupt hören konnte. Er schien zu überlegen, ob er Seath oder Mia holen sollte, doch Eric schickte ihm einen Gedanken.

"Lass es. Gib mir einen Moment." Offensichtlich etwas beruhigt davon, dass Eric überhaupt noch reagierte, setzte sich Jack neben ihn.

"Ich dich noch nie so erlebt. Neuer Traum? Was mit deinen Haaren? Wo ist deine Kleidung?" "Verbrannt", sagte Eric leise, erahnte den nahenden Krampf in seinem Zwerchfell. Seitenstiche, Schmerzen in der Brust und im Herzen, im Kopf und hinter den Ohren. Tränen tropften auf die Bettdecke.

Jack starrte ihn an, als wollte er direkt noch einmal nachfragen. Doch er glaubte ihm, als er den Geruch verbrannter Haare feststellte. Dass die Überreste des penetranten Gestankes vom verbrannten Fell eines riesigen Hirsches kamen und vor ein paar Stunden noch deutlich stärker gewesen waren, konnte er ja nicht wissen. Jack sah seinen Bruder hilflos an, analysierte jede seiner kleinen und langsamen Bewegungen.

"Immerhin du haben vernünftige Frisur hinbekommen. Eric, du wirken lahm. Irgendwie krank. Und warum du so geweint? Warum verbrannt?" Eric schaute an die Zimmerdecke. Egal, wie sehr er Jack auch beruhigen wollte, er konnte ihm nichts von dem erzählen, was in der Nacht passiert war. Auf keinen Fall. Er hörte Jack wie aus weiter Ferne seinen Namen rufen, sein Bewusstsein sprang zwischen dem Wald und diesem Raum hin und her. Unvermittelt kehrte es zurück in die Gegenwart und blieb bei dem blauen Feuer im Kamin hängen. Er konnte Jack unmöglich anlügen. Obwohl es so einfach wäre.

"Jack, ich muss dich um etwas bitten."
"Was? Ich mache es! Sag nur, was."

"Bitte frage mich nicht, was in dieser letzten Nacht passiert ist. Niemals." Jack erstarrte. Er wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. Eric schaute ihm noch immer nicht in die Augen und Jack kam es so vor, als könnte Eric nur noch atmen, wenn er weinte. Er nahm Erics Kopf in beide Hände und drehte ihn vorsichtig, sodass sie einander in die Augen schauen könnten. Eric leistete keinen Widerstand, doch sein Blick wich dem von Jack einfach aus. Der brauchte ein paar Sekunden, ehe er sich dazu durchringen konnte, Erics Bitte zu akzeptieren.

"Okay. Ich nicht fragen. Aber ich zuhören, wann du willst. Nur bitte, sehen mich an." Eric jedoch schüttelte den Kopf, seine Tränen liefen Jack heiß über die Handflächen.
"Kann ich nicht, Jack. Wie kann ich ..."

"Eric, das hier real. Du bist wach, kein Traum mehr. Sehen mich an. Konzentration. Eric, sehen mich an!" Jack hielt Erics Kopf weiter fest, spürte die Spannung in dessen Muskeln und seine Benommenheit. Schließlich sah der Drache ihn an, Jack verstummte augenblicklich. Er wusste, dass das Wesen ihn erkannte, aber es erkannte sich selbst nicht, als es das eigene Spiegelbild in Jacks Augen sah.

Jack riss sich zusammen und fragte: "Gut, sehen mich an. Was du fühlen?"

Erics Augen bewegten sich keinen Millimeter. Jack war sich nicht sicher, ob er ein leichtes Glühen darin erkannte. Es war zu schwer zu erkennen. Die Tränen hörten langsam auf, zu fließen. Sie hatten glänzende Streifen auf Erics dunkler Haut hinterlassen, welche erstaunlich schnell verdunsteten.

"Trauer. Leeres Nichts."
Jack nickte langsam.
"Du mir jemals erzählen, warum?"
Eric blinzelte, dann nickte er langsam.
"Ich weiß es nicht." ...

© Das besondere Buch: "Drachenkind - Vertrauen | Verwandlung | Finsternis": Der Autorin bzw. dem Autor "..." danken wir herzlich für den netten Kontakt, die oben veröffentlichten Texte sowie die Abbildung des Buchcovers, 01/2019.

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