Rosa und Cheyenne: Du bist es vielleicht

Leseprobe aus der Liebeskomödie von Barbara Zimmermann

Barbara Zimmermann: Rosa und Cheyenne

Das Buch:

Cheyenne und Rosa stehen kurz vorm Abi und damit an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Dennoch: Die Antworten auf die zentralen Fragen in ihrem Leben müssen sie ganz allein herausfinden. Wie schaffen sie das? Was geht ab mit dem anderen Geschlecht? Wie finden sie ihre wahre Berufung? Wie findet vor allem Rosa ihre Wurzeln in einer Familie jenseits der gewohnten Heimat?

Die Heldinnen der Liebeskomödie beschreiten einen turbulenten, jedoch liebevollen Lebensweg. In leichtem, witzigem und warmherzigem Ton erzählen Rosa und Cheyenne ihren Weg durch das Tor der Erwachsenenzeit. Coole Eltern, starke Mädels, krasse Lebenslinien am Ende von Schule und Teenie-Zeit, alles das bietet das Buch der Autorin Barbara Zimmermann.

Ein Roman für alle Mütter und die es werden wollen, natürlich auch für Väter! Erhältlich als Taschenbuch oder E-Book

Leseprobe aus dem Kapitel "Du bist es vielleicht":

Rosa und Cheyenne schlenderten durch Münchens Innenstadt. Rosa trug ihre Haare in der Farbe Rosa, passend zu ihrem Namen, wie sie fand. Ihre Schuhe hielt sie in der Hand. Mit ihrem kurzen Faltenrock, ihren mit schwarzem Kajal umrandeten Augen, ihren schlanken, langen Beinen und einem T-Shirt mit dem Aufdruck "DU BIST ES NICHT" erregte sie Aufmerksamkeit.

Cheyenne trug ihre hochtoupierten Haare in Azurblau, mit einem Sidecut, den sie mit einer auf dem Flohmarkt gekauften Hundeschermaschine regelmäßig selber schnitt. Sie trug eine blaue Hose, mit roten Hosenträgern und einem gebatikten T-Shirt darunter, dazu Plateauschuhe. An diesem Tag war sie ausnahmsweise mal ungeschminkt, ihre blauen Augen spiegelten ihre Haarfarbe wider.

Aus der Auslage von Öztürks Obstladen nahm Rosa sich im Vorbeigehen einen Apfel und biss herzhaft hinein. Rosa nahm sich gerne Dinge, die ihr eigentlich nicht gehörten. Sie kaufte selbst oft bei Herrn Öztürk ein, ernährte sich gesundheitsbewusst, bis auf den Cola Korn, den sie abends im Punkkeller gerne mal trank. Herr Öztürk gab ihr bei jedem Einkauf einen Apfel auf die Hand, so als Ermahnung: Ich weiß, du nimmst dir jedes Mal einen Apfel, wenn du bei mir vorbeigehst.

Rosa und Cheyenne befanden sich auf dem Weg zu einem Date. Per Internetchat hatte Rosa sich mit Attila, zweiunddreißig, intelligent, sportlich, gut aussehend, verabredet, um sich kostenlos zum Essen einladen zu lassen, bei Viva Italia einem angesagten Italiener Münchens. Kurz vor dem Lokal nahm Rosa eine blonde, langhaarige Lockenperücke aus ihrer Tasche und stülpte sich diese über den Kopf. Schließlich hatte sie sich mit einem Foto und eben dieser Perücke im Chat präsentiert.

Im Viva angekommen, erkannte sie Attila auf Anhieb, obwohl er so sportlich wie beschrieben nicht aussah, sondern eher untersetzt und kleiner als Rosa. Außerdem musste es sich bei seinem Alter um einen Zahlendreher handeln, er war höchstens dreiundzwanzig, fand sie. Rosa gab ihm mit ihrem schönsten Lächeln die Hand und hauchte ihm rechts und links ein Küsschen auf die Wange, wobei ihr sein billiges Rasierwasser in die Nase kroch und sie es als unangenehm empfand.

"Hey Attila, du hast doch hoffentlich nichts dagegen, dass meine Freundin Cheyenne mit uns zusammen isst oder stört dich das?", fragte Rosa forsch.

Attila konnte seinen Unmut kaum verbergen. Er hatte sich von der Investition in ein Essen mit Rosa eine schnelle Nummer erhofft. Attila war verärgert, da sie mit ihrer Freundin in Azurblau erschienen war und selbst unverkennbar eine Perücke trug, wobei Attila auf blonde lange Haare stand, aber bitte natürlich.

Attilas Laune besserte sich, da es ihn wie ein Gedankenblitz durchfuhr, dass die Mädels vielleicht auf einen flotten Dreier standen. Warum sonst sollte sie ihre Freundin mitbringen?

Rosa und Cheyenne ließen beim Essen nichts aus, angefangen von einem Antipasti Teller als Vorspeise über Spaghetti con Scampi und zum Nachtisch Tiramisu samt Espresso. Er fürchtete, nicht genügend Bargeld bei sich zu haben, und auch seine EC-Karte würde nichts mehr hergeben.

Rosa fragte ihn permanent aus.
Wo er wohne?
Mit dem Stadtteil fiel er gleich durch.
Was seine Eltern machen würden?
Vater unbekannt und er wohnt noch bei seiner Mutter samt seiner vier Geschwister.

Attila rutschte mittlerweile nervös auf seinem Stuhl hin und her. Die beiden waren keine Kuschelprinzessinnen, sondern Hardcoreweiber. Er überlegte, wie er darumkommen könnte, das Essen zu bezahlen. In dem Moment schnippte Cheyenne mit ihren Fingern und bat den Ober die Rechnung für den Herrn zu bringen. Wutschnaubend legte Attila den Betrag auf den Tisch, wobei ihm jetzt ganze zwanzig Euro blieben für den Rest des Monats.

Kennt ihr von Barbara Zimmermann das Kinderbuch "Piet und Polly: Die Piratenkinder"?

"Falls du uns noch einmal einladen möchtest, immer gerne", meinte Rosa beim Abschied.

Sie ließen Attila frustriert zurück. Auf der Straße zog Rosa sich ihre Perücke vom Kopf, stopfte diese in ihre Tasche und hakte Cheyenne prustend vor Lachen unter. "Wir haben zwar spitzenmäßig gegessen, aber ehrlich, es ist mir zu anstrengend nur wegen des Umsonst-essen-Gehen mit so einer Flachpfeife zu reden", sagte Rosa. ...

Wie es in "Rosa und Cheyenne", der witzig-unterhaltsamen Liebeskomödie von Barbara Zimmermann, weitergeht, lest ihr im Taschenbuch oder E-Book. Lasst euch überraschen!

© Leseprobe und Buchvorstellung zu "Rosa und Cheyenne: Du bist es vielleicht": Barbara Zimmermann, der wir auch herzlich für die Abbildung des Buchcovers danken

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