Lesetipp: "Sightseeing - Das Team ohne Grenzen"

Textauszug aus dem Jugendkrimi des Autors Roman Reischl

Roman Reischl: Sightseeing

Über das Jugendbuch

Es gibt ein Team auf dieser Erdkugel, von dem bisher keiner wusste. Eine Gemeinschaft von acht komplett unterschiedlichen Leuten. Verschiedene Lebensweise, Hautfarbe, Ethik und Herkunft. Doch sie haben sich alle durch einen Zufall kennengelernt und sich darauf eingeschworen, Täter von Morden zu fassen, Ungerechtigkeiten in Form von Berichten zu behandeln und auf Dinge hinzuweisen, die nicht in Ordnung sind.

Die acht sind oftmals dort, wo Sehenswürdigkeiten besichtigt werden oder an Schauplätzen der Geschichte. Sie sind weltweit im Einsatz als eine Art Eliteauswahl von Interpol. Fast jeder Fall ein Worst-Case-Scenario. Die Show kann beginnen!

Das im Sommer 2018 erschienene Taschenbuch weist 231 Seiten auf und wurde vom AAVAA-Verlag herausgegeben (ISBN 978-3845926346), zusätzlich gibt es die Printausgabe auch in Großdruck. In elektronischer Form ist "Sightseeing: Das Team ohne Grenzen" über den Online-Buchhandel ebenfalls erhältlich.

Leseprobe aus dem 2. Kapitel: Das Summit der Hilflosen

Edgars Grisulis ist ein vielfältiger Mann. Demnach war er vor seiner Karriere als Ermittler in der Spitzenhotellerie tätig und hat so manch armes reiches Würstchen gesehen und erleben dürfen.

Der kalte Wind in den Midlands an den Sommertagen kann einem manchmal die Laune auf den Tag verderben, aber die Schönheit des vereinigten Königreichs zeigt sich wahrhaft im Norden der Insel. In Deutschland ist es genau anders herum, behaupte ich als Bayer und Erzähler.

Edgars kam nicht durch einen Zufall zum Gipfeltreffen, bei dem selbst die Kanaldeckel der kleinen Ortschaft versiegelt werden mussten. Sein Plan war, Kontakte zu knüpfen, um die Welt wenigstens ein bisschen zu beeinflussen.

Während dem verregneten Zeltlager im Süden von Perth begegnete ihm Monika Engler das erste Mal. Schon am Abend des Kennenlernens sprühten die Funken zwischen dem Ukrainer und der deutschen Linksaktivistin. Man wollte gemeinsam dagegen protestieren, dass weiter Waffen nach Afrika geliefert werden und dass die EU und Amerika sich in den nächsten Jahrzehnten an den armen Kontinenten weiterhin bereichern und jene bis zum Anschlag ausbeuten. Doch nicht nur das: Auch die Nichtanwesenheit von Stellvertretern dieser Staaten, über die gesprochen und verhandelt wurde, das alles störte die beiden jungen Menschen. Dass Monika und Edgars in jener Nacht nicht nur miteinander geschlafen haben, dürfte klar sein. Sie waren aktiv im Camp. Dadurch konnte Team 8 erst entstehen. G8 Gegner aus aller Welt schlossen sich ihnen mental an, für jeden "Herrenstaat" einen Botschafter. Eine Verbindung gegen Ungerechtigkeit und den bizarren Alltag auf Lebenszeit.

Das Allerbeste daran war, dass durch Edgars Connections eine geheime Abmachung mit einigen Nationen getroffen werden konnte, dass Team 8 ungestört zu arbeiten vermochte.

Heutzutage ereignen sich immer mehr Anschläge in den großen Metropolen der westlichen Welt. Teils religiösen Ursprungs, aber aus blindem Hass und wenig Bildung und unser Verständnis für eine freie Kultur. Doch Team 8 möchte sich auch den einfachen Geschehnissen der Wirklichkeit widmen.

Als das Spitzentreffen wie so meist ohne weitreichende Ergebnisse in Perthshire endete, setzten sich die acht neuen Freunde in einer beschaulichen Kneipe nahe Sterling zusammen und genossen bei Kerzenschein das "letzte Abendmahl" ihres Kennenlernens in Form von britischem Bier und Angus Steaks. Man war von der Herkunft her ja auf dem ganzen Globus verteilt und mit der Lizenz Moskaus ausgestattet, endlich klar Schiff in Ermittlungen zu machen, falls sich wieder etwas Schreckliches und Fragwürdiges ereignet. Team 8 war startklar für alle Schauplätze mit Sehenswürdigkeiten weltweit. "Sightseeing des Verbrechens" nannten sie das kreativ.

So beginnt die Geschichte von Team 8 aus der Sicht des Autors Roman Reischl. Es geschehen Morde an verschiedenen Schauplätzen, Terroranschläge und Gewalt von Paris über Lhasa nach Berlin, von Tokio bis nach London. Die einzelnen Kapitel des spannenden Jugendkrimis von Roman Reischl spielen an verschiedenen Schauplätzen und werden jeweils mit einer eigenen Illustration optisch abgerundet.

"Sightseeing: Das Team ohne Grenzen" ist eine unterhaltsame Lektüre mit viel Humor. Die verschiedenen Charaktere kommen gut zur Geltung, die allerhand skurrile Situationen erleben.

© Lesetipp "Sightseeing - Das Team ohne Grenzen": Herzlichen Dank an den Autor Roman Reischl für den Textauszug aus seinem Jugendkrimi und die Abbildung des Buchcovers, 11/2018.

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