"Klatsch und Indizien. Das ist alles, was Sie haben!"

Leseprobe aus "Der zerrissene Sommer". Ein Kriminalroman von Philip Schwarz

Kriminalroman von Philip Schwarz

Worum geht es in diesem Kriminalroman?

Es ist ein brütend heißer Sommer im kleinen Eifelstädtchen Nettersheim. Für die Freunde Thomas und Robert sowie ihre Mitschüler des Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld ist es nur noch ein Jahr bis zum Abitur - und dann wird ihnen die Welt offenstehen. Wie überall stellen viele der Jugendlichen sich die Frage: Was ist wichtig im Leben?

Thomas' Freundin Alexa entdeckt ihre Liebe zum Malen. Vom freidenkerischen Philosophen Robert in ihrem Vorhaben bestärkt und von ständiger Kritik ihres Vaters getrieben, beschließt sie kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag, als Au-pair für ein Jahr nach Australien zu gehen. Danach will sie eine künstlerische Laufbahn einschlagen. Thomas, der sie über alles liebt, lässt sich überreden, sie zu begleiten. Alexa ist glücklich. Doch dann geschieht auf ihrer Geburtstagsfeier etwas, das ihre Pläne zunichtemacht und das Leben aller Beteiligten für immer verändert.

Der gelungene Kriminalroman "Der zerrissene Sommer" wurde im Sommer 2017 beim wesText Verlag veröffentlicht. Den Krimi von Philip Schwarz gibt es als Taschenbuch (262 Seiten) sowie als E-Book.

Leseprobe aus "Der zerrissene Sommer":

"Du solltest wirklich versuchen, aufzuhören, Thomas. Rauchen ist eine Angewohnheit, die unangenehme Folgen haben kann." Ich drehte mich um und blickte in das schweißglänzende und von der Hitze gerötete Gesicht Kommissar Becks.

"Ich vertraue auf den Fortschritt von Medizin und Technik und darauf, dass ich erst Krebs kriege, wenn er heilbar ist", entgegnete ich.

"Oh, ich rede nicht von Krebs. Ich meine die unangenehmen Folgen, die daraus erwachsen können, dass man am falschen Ort eine Kippe liegen lässt." Er sah auf die Packung, die ich immer noch in der Hand hielt und zwischen den Fingern drehte und wendete. "Ist das deine bevorzugte Marke?"

"Warum?", fragte ich zurück.

"Wir haben am oberen Rand des Steinbruchs eine Kippe von dieser Marke gefunden. Die DNA-Spuren waren leider nicht mehr vollständig erhalten, aber wir konnten feststellen, dass der Raucher männlich war."

"Und weiter?", fragte ich.

"Du hast einen Fehler gemacht, Junge. Eine kleine unbedachte Handbewegung ..." Er tat, als ließe er eine Kippe fallen und träte sie aus. "Damit kriegen wir dich."

"Ich kann Ihnen viele Leute nennen, die diese Marke rauchen. Das beweist gar nichts. Selbst Robert hat sie manchmal geraucht."

Beck sagte: "Vielleicht stammt die Zigarette von Robert. Vielleicht auch von jemand anderem. Und von diesen anderen hatte keiner ein Motiv - bis auf dich."

"Und welches Motiv soll das gewesen sein?" Ich blickte mich um und tat gelangweilt. Viele neugierige Augenpaare waren auf den Polizisten und mich gerichtet.

Beck wich der Frage aus. "Du brauchst dich gar nicht Hilfe suchend nach deinen Freunden umzusehen. Von denen wird dir keiner helfen. Sie haben mir in den letzten Tagen einige interessante Geschichten erzählt."

Ich schnaubte. "Klatsch. Klatsch und Indizien. Das ist alles, was Sie haben. Sie bewegen sich auf dünnem Eis."

Beck beugte sich zu mir vor, bis mir der Geruch seines Rasierwassers in die Nase stieg.

"Falsch", sagte er. "Du bist derjenige, der auf dünnem Eis steht. Wir behalten dich im Auge, Thomas. Du hast schon zu viele Fehler gemacht. Wenn du einen weiteren machst, kriegen wir dich dran."

Es klingelte zur ersten Stunde. "Darauf können Sie lange warten", sagte ich betont ruhig zu Beck. "Ich mache keine Fehler, weil ich mir nichts habe zu Schulden kommen lassen. Einen schönen Tag noch." Dann drehte ich mich um und ging auf den Haupteingang zu. Die Leute aus der Stufe wichen zur Seite und bildeten eine Art Gasse, die ich durchquerte.

Sie alle hörten, wie Beck rief: "Wir haben dich bisher noch mit Samthandschuhen angefasst, aber wenn wir uns das nächste Mal unterhalten, wird es in einem Verhörraum sein!" ...

© "Klatsch und Indizien. Das ist alles, was Sie haben": Für die Leseprobe und die Coverabbildung sagen wir dem Autor Philip Schwarz und dem wesText Verlag herzlichen Dank, 09/2018.

Hier geht es zur Leseprobe aus "Solijon"

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