Leseprobe aus "Das Buch der Elfen"

Ein Fantasy-Roman von Tom S. Bender

Tom S. Bender: Das Buch der Elfen

Die Handlung in "Das Buch der Elfen":

Als ein fremder Mann namens Zet in sein Dorf kommt, ahnt Gwain noch nicht, dass dies der Beginn einer langen und gefahrvollen Reise ist. Auf dieser Reise lernt er gemeinsam mit Zet viele neue Freunde kennen, die ihnen helfen, die Seiten eines alten elfischen Buches zu finden. Denn von diesem Buch hängt das Überleben aller Elfen ab.

Beste Fantasy bietet das Buch von Tom S. Bender auf 332 Seiten. Unter der ISBN 978-3746965253 ist "Das Buch der Elfen" seit Oktober 2018 als Taschenbuch im Handel erhältlich, selbstverständlich auch als E-Book und als gebundene Ausgabe, auf der Webseite von tredition auch mit einem Video zum Buch.

Leseprobe aus "Das Buch der Elfen":

Larsanias Truppen und die der Südelfen schritten durch den Wald. Sie durchquerten den Fluss, dicht gefolgt von den Zwergen, die sich weiter hinten im Wald aufhielten. Tausend Elfen standen mit Pfeil und Bogen in dichten Reihen den Truppen Kisatons gegenüber. Angesichts der Übermacht von Kisatons Truppen erschienen die Elfen schutzlos und leicht zu besiegen. Kisaton betrachtete amüsiert das Aufgebot der Elfen und lachte. Dieses Geräusch klang in der angespannten Stille unwirklich und machte die Situation noch bedrohlicher.

"Was wollt Ihr mit Euren Truppen gegen mich ausrichten?", schrie er mit rauer Stimme. Er lief vor seinen Magiern auf und ab, ohne dabei die Elfen aus den Augen zu lassen. Die Glaskugel leuchtete hell auf und schoss einen Blitz gen Himmel. Gleichzeitig stieß er das andere Ende auf den Boden, und lauter Donner ließ die Ebene Brim erbeben. Es drang bis ins Tal von Ballina.

Alle ahnten, dass die Schlacht kurz bevorstand, wenn nicht ein Wunder geschah.

Kisaton richtete das Wort wieder an die Elfen: "Elfenvolk, hört mich an!" Seine Stimme klang samtweich, als er weitersprach, doch die Elfen ließen sich davon nicht beeindrucken. "Wie ihr seht, habt ihr keine Chance, diese Schlacht zu gewinnen, also übergebt mir die Seiten. Sonst wird der Tod euch schneller ereilen als ihr es euch in euren schlimmsten Träumen vorstellen könnt."

Galantas trat vor, und seine Gestalt wirkte würdevoll und unerschrocken. Er hob sein Schwert. "Du weißt sehr wohl, wem das Buch gehört. Wir werden die Seiten nicht kampflos hergeben. Das Elfenvolk wird sie bis zum letzten Atemzug verteidigen."

Wie zur Bestätigung erhoben seine Truppen gleichzeitig ihre Waffen und riefen ein elfisches Wort aus: "Hemselb."

Elasar kam gerade aus dem Wald heraus und postierte sich direkt neben Galantas. Er war erschrocken von dem Aufgebot der Truppen, das ihm gegenüberstand. Viele würden ihren Tod finden. Dabei hätte er die Macht, diese Schlacht zu verhindern. Denn Elasar wusste, wie das Leben der Königstochter endete. Er selbst war jene Schattengestalt, die Kisaton am Waldrand wahrzunehmen glaubte. Elasar sah den tödlichen Unfall vom Waldrand heraus. Ja, Kisaton war unschuldig, und niemals hätte er der Königstochter ein Leid zufügen können, dafür liebte er sie zu sehr.

Aber Stillschweigen zu wahren und tatenlos zuzusehen, wie Kisaton dieses Verbrechens, das keines war, beschuldigt wurde, war die einzige Möglichkeit für Elasar, sein Ansehen bei der Königsfamilie zu erhöhen. Seine Eifersucht machte ihn skrupellos. Zu lange hatte er mit ansehen müssen, wie respektvoll der König Kisaton begrüßte, während er Elasar ignorierte. Kisaton genoss alle Freiheiten. Er durfte mit Aras ganze Tage, sogar Wochen verbringen - und ganz allein im Elfenland umherreisen. Man vertraute Kisaton bedingungslos.

Elasar versank in die Bilder der Erinnerung, und er sah, wie er den Ring aus ihren Gemächern stahl, während Aras ein Bad nahm, und ihn dann in Kisatons Zimmer legte. So bemerkte er nicht, wie ihn Galantas ansprach.

"Was sagtet Ihr, Galantas?", schreckte Elasar aus seinen Überlegungen hoch.

"Welche dunklen Gedanken beschatten Euer Gemüt? Ihr wart weit weg."

Elasar antwortete nicht. Er schaute auf die Truppen und sah Kisaton zwischen seinen Magiern stehen. Er drehte sich um und lief zurück in den Wald. ...

Was dann geschieht, erfahrt ihr nur in dem spannenden Fantasy-Buch von Tom S. Bender!

© Herzlichen Dank an den Autor Tom S. Bender für die Leseprobe aus "Das Buch der Elfen" und das Coverbild, 10/2018.

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