Leseprobe: Kommissar Germano ermittelt

Claudio Ruggeri und sein Kriminalroman "Horoskop"

Claudio Ruggeri: Kriminalroman Horoskop

Das Buch:

Kommissar Vincent Germano ermittelt im Winter gemeinsam mit seinen Kollegen Angelo Parisi und Marco Venditti. Lange Zeit irren die Polizisten von Spur zu Spur. Besonders Germano steckt den Leser erneut mit seinem Ermittlungseifer an. Er verzagt nicht und ermittelt selbst in einem ausweglos erscheinenden Ermittlungsstadium unbesonnen weiter.

Können die Polizisten so das nächste Verbrechen verhindern und den Täter fassen?

Das 108-seitige Taschenbuch "Horoskop" ist im Spätsommer 2018 via Babelcube erschienen und im Online-Buchhandel erhältlich.

Leseprobe aus Claudio Ruggeris "Horoskop":

Nur wenige Minuten nach Eingang jenes Anrufes war Inspektor Parisi unterwegs und in Begleitung seines Kollegen Marco Venditti. Es war nicht weit zum Tatort und um 23 Uhr, in tiefer Winternacht, waren nicht viele Leute bereit sich Kälte und Feuchtigkeit auszusetzen.

Als die beiden Polizisten vor dem Gebäude in der Via delle Vigne 74 eintrafen, rannte Signor Vinciguerra direkt auf die beiden zu. Er hatte sogleich die Polizeistreife erkannt, war aus seinem eigenen Wagen gestürzt und begann wild mit seinen Armen zu fuchteln.

Inspektor Parisi stieg aus der Karosserie und machte sich auf zur Begrüßung. Venditti verharrte noch einige Sekunden im Innern, ganz in der Hoffnung, noch eine Stelle zum Parken zu finden.

Einmal alle zusammengefunden, schritten sie nahtlos zu den Garagen des Gebäudekomplexes. Mit Hilfe der Rampe am Eingang stiegen sie zu den Garagen hinab. Sie gaben Acht, wohin sie ihre Füße setzten und knieten sich schließlich hin, um die dunkle Lache genauer in Augenschein nehmen zu können.

"Was macht das für einen Eindruck auf dich, Marco?"

"Öl kann das nicht sein ..."

"Ja, so scheint es mir auch nicht. Von wem ist die Garage?"

"Von Fabio Meluzza. Er wohnt im zweiten Stock."

"Ok, du versuchst diesen Meluzza zu finden, vorher aber hilf mir die Garage zu öffnen."

Die beiden versuchten das Garagentorschloss zu knacken, bis sie bemerkten, dass dies gar nicht notwendig war. Das Tor war gar nicht verschlossen.

Der Kontrast des dunklen Garageninneren und des grellen Tageslichts außerhalb, machte die beiden Polizisten fast blind. Sie konnten nur wenige Zentimeter weit sehen. Der Inspektor stellte seine Taschenlampe an und leuchtete seinem Kollegen direkt ins Gesicht. Er wollte ihn so dazu einladen, nun den Eigentümer, Herrn Meluzza, aufzusuchen.

Marco Venditti eilte zurück ans Tageslicht, zur Polizeistreife, wurde aber sogleich vom Inspektor zurückgerufen. "Warte Marco, mir scheint, ich hab ihn schon gefunden."

Der Körper eines Mitte Vierzigjährigen lag da, verfettet und von stämmiger Statur. Er lag da, hilflos, nur wenige Meter vom Garagentor entfernt. Es schien, als schliefe er, wäre da nicht das gut erkennbare Einschussloch, ganz symmetrisch, mittig zwischen seinen beiden runden Augen.

Polizist Venditti näherte sich ebenfalls der Leiche. Er drehte sie ein wenig und zog so eine Brieftasche aus der hinteren Hosentasche des Opfers. Der Vergleich mit dem Führerschein bestätigte nun Parisis Verdacht. Der tote Körper gehörte jenem Besitzer dieser Garage.

Sofort sperrte man das Gebiet ab und wartete auf das Eintreffen der Spurensicherung; nur wenige Sekunden später aber hielt der Inspektor sein Mobiltelefon erneut in der Hand. ...

Der Autor Claudio Ruggeri bietet hier eine weitere Leseprobe aus seiner Kriminovelle "Der Schatten des Segugio". Informationen zur Übersetzerin Pia-Felicitas Hawle und ihrem Gedichtband "Regenschauer - Gedankengewitter - Sonne, Mond und Sterne".

© "Kommissar Germano ermittelt": Wir danken dem Autor Claudio Ruggeri und der Übersetzerin Pia-Felicitas Hawle für diese Leseprobe und die Abbildung des Buchcovers, 09/2018.

Lesen Sie auch die Rezension zu Rabenschwarze Liebe

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