Abels Vermächtnis: Der Überfall

Leseprobe aus dem Science-Fiction-Thriller von Aileen O'Grian

Science-Fiction-Thriller von Aileen O'Grian

Was geschieht in "Abels Vermächtnis"?

Im Jahre 2080 ist der gesamte Süden Europas eine Wüstenregion. Nur wenige Menschen besiedeln das Gebiet und fristen dort ein armseliges Dasein. Der Norden riegelt sich ab und beutet die verarmten Süd- und Südosteuropäer aus.

Die Genmedi Corporation entwickelt aus menschlichen embryonalen Stammzellen Medizin gegen Diabetes, Rheuma und Leukämie. Um ausreichend Embryonen zu erhalten, werden die Frauen mehr schlecht als recht dafür bezahlt, dass sie ihren Körper für die Produktion von Eizellen zur Verfügung stellen. Für die meisten Familien ist es die einzige Einnahmequelle.

Der junge, begabte Abel nimmt nach seinem Studium eine Tätigkeit bei der Genmedi auf. Dort erlebt er, wie schwierig das Leben für die Menschen ist und wie sehr diese korrupte Firma die Familien ausbeutet. Er beschließt, die fast sklavenähnlichen Bedingungen, unter denen die Leute dort dahinvegetieren, aufzudecken und die Beteiligung der Genmedi an diesen Zuständen publik zu machen, ohne zu ahnen, in welche Gefahr er sich begibt. Wird es ihm gelingen, den Menschen zu helfen?

"Abels Vermächtnis", der fesselnde, rund 240-seitige Science-Fiction-Thriller von Aileen O'Grian, wurde 2018 veröffentlicht und ist als E-Book im Online-Buchhandel erhältlich.

Leseprobe aus dem Kapitel "Der Überfall":

Pablo konzentrierte sich auf die Straße. Abel schnallte sich an und krallte sich am Sitz fest. Er hüpfte auf und ab auf dieser Buckelpiste. Im Rückspiegel sah er andere Militärfahrzeuge ihnen folgen. Auch Newmans Autos entdeckte er.

"Die Station ist nicht mehr zu halten?", fragte er.

"Kaum", knurrte Pablo. Er blieb hinter den militärischen Fahrzeugen. Zwei Motorradfahrer von der Vorhut versuchten, die Fahrzeuge zu stoppen. Ihre Motorräder lagen mit geplatzten Reifen am Straßenrand, aber keiner hielt. Pablo verlangsamte die Fahrt, um den Motorradfahrern die Möglichkeit zu geben, aufzuspringen.

Währenddessen überholten die anderen Fahrzeuge sie.
"Ein Hinterhalt", berichtete der eine.
"Vor uns, fast die gesamte Vorhut ist aufgerieben."
"Von welchen Seiten?", fragte Pablo.

"Da bei den Ruinen des Dorfes. Fahr links vorbei. Rechts ist die Hauptmacht", erklärte der zweite.

Pablo scherte nach links aus. Von den anderen Fahrzeugen folgte ihm keins. Er versuchte, einen möglichst großen Bogen zu fahren. Nach einer Stunde stießen sie unbeschadet auf eine Gruppe Legionäre.

"Ihr solltet doch die Station sichern", sagte Pablo zu dem Anführer.

"Womit? Die Soldaten waren weg und die Angreifer in der Übermacht. Wir haben die Stellung so lange wir konnten gehalten, um euch die Chance zur Flucht zu geben. Jetzt versuchen wir, uns seitlich vorbeizuschleichen."

"Wir kommen mit euch", entschied Pablo.

Nach einer weiteren Stunde hielten sie, um die Reservekanister in die Tanks zu füllen. Dabei entdeckte Abel Georg.

"Wie gut, dass du unversehrt bist", rief Abel erfreut.
"Zum Glück ist Pablo bei dir geblieben", antwortete Georg.
Abel nickte. "Ohne ihn wäre ich garantiert in die Falle gefahren."

Sie beratschlagten, ob es sinnvoll wäre, in der Nacht weiterzufahren. Einer der Männer kannte eine alte Klosterruine in der Nähe. Die würde ihnen etwas Schutz bieten.

Sie fuhren in die alte Klosteranlage. Die Legionäre sprangen von ihren Lastern und durchstreifen zu zweit das Gelände. Erst als sie sich sicher waren, dass niemand da war, schlugen sie ein Lager auf.

Abel besichtigte die alte Kirche. Der Altar stand noch am Ende der Kirche unter einem Holzkreuz. Das Glas der Fenster war zersplittert und blitzte an einigen Stellen noch unter dem Sand hervor. Abel näherte sich langsam dem Altar. Er blieb stehen und faltete die Hände. Wie viele Jahrhunderte hatten hier Menschen gelebt und gebetet. Bis die Soldaten die Aufständischen jagten und alles bombardierten, selbst Kirchen, Klöster und Schulen. Einer Eingebung folgend untersuchte Abel den Altar. Anschließend kniete er sich nieder und grub mit den Händen im sandigen Boden um sich herum.

"Was suchst du?"
Abel schrak hoch. Georg stand neben der Kanzel.

"Hm", er zögerte, konnte er Georg vertrauen? Dann erklärte er: "Vor vier Jahren ist in der Nähe der Station in Toledo ein Journalist tödlich verunglückt. Er hatte irgendwo ein Versteck. Seine Unterlagen sind anscheinend verschwunden."

"Was willst du damit? Deinen Vater schützen?" ...

Informationen zur Autorin Aileen O'Grian findet ihr auf ihrer Facebook Fanpage. Aileen hat auch die spannende, zweibändige Fantasy-Romanreihe um den Magier Rowan veröffentlicht: "Kampf gegen die Drachen" sowie "Verteidigung der Felsenburg".

© Für die Leseprobe zu "Abels Vermächtnis" sowie die Abbildung des Buchcovers danken wir der Autorin Aileen O'Grian sehr herzlich, 09/2018.

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