Leseprobe aus "Sturmvogels Tod"

Ein Rhein-Main-Nahe-Krimi des Autors Hans Werner Karch

Kriminalroman Sturmvogels Tod

Was passiert in diesem Kriminalroman?

Den Beamten des Hessischen Landeskriminalamtes und einem Wiesbadener Notarzt-Team bietet sich ein bizarres Szenario: ein junger Mann, der mit einem Hammer erschlagen wurde, eine Frau im akut psychotischen Ausnahmezustand, und ein bewusstloser Infarktpatient. Es gibt weder Hinweise auf ein Motiv noch auf einen Täter, und beide Zeugen sind tagelang nicht vernehmbar.

Über die Rettungsassistentin Martina, die den Ermordeten, Sir Toby, flüchtig kannte, gewinnt die Polizei Einsicht in die Strukturen einer Organisation, die sich "Sturmvogel 2" nennt und deren Chef jener Sir Toby war. Er, ein Junkie mit schwerer narzisstischer Verhaltensstörung, führte eine Bande von Kleinkriminellen und Drogenabhängigen. In diesem Milieu waren Demütigungen, Gewalt und Feindseligkeiten bis hin zum Mord an der Tagesordnung.

Durch akribische Ermittlungsarbeit gelingt es der Polizei, dieser Organisation drei bisher ungeklärte Morde aus der Vergangenheit nachzuweisen. Doch erst nach einer späten Zeugenaussage werden Täter und Tatmotiv erkennbar.

Das 212-seitige Taschenbuch wurde im Mai 2017 veröffentlicht. Der spannungsreiche Rhein-Main-Nahe-Krimi "Sturmvogels Tod" ist auch als E-Book im Online-Buchhandel erhältlich.

Leseprobe aus "Sturmvogels Tod":

Als der erste NAW * die Klinik erreicht, warten schon in der Notaufnahme der diensthabende Kardiologe, zwei Schwestern und ein Pfleger. Sie übernehmen Berghaus und bringen ihn unverzüglich ins Herzkatheter-Labor. Augustin schildert knapp den bisherigen Ablauf, beginnend vom Auffinden des Patienten bis jetzt, zur Übergabe. Die übrigen Umstände im Haus will er noch nicht erörtern, da sie für den jetzt nötigen medizinischen Handlungsbedarf nicht relevant sind.

"Das Notarzt-Protokoll bekommt ihr gleich. Ich muss es nur noch ergänzen", gibt er einer der Schwestern mit auf den Weg. Dann setzt er sich in den Nebenraum der Notaufnahme an den Schreibtisch und füllt das umfangreiche Protokoll aus. Er muss den ganzen Ablauf in Ruhe und sehr konzentriert abarbeiten, da die lückenlose Dokumentation auch entscheidend für das weitere Vorgehen ist. Danach bringt er das Papier zum Herzkatheter Labor. Mittlerweile sind die Kardiologen schon dabei, den Herzkatheter zu platzieren.

Als sie Augustin in der Tür wahrnehmen, sagt der Oberarzt an ihn gerichtet: "Wir haben uns entschlossen, zuerst einen Katheter zu legen, denn er ist doch mit seinem Puls stabil über 50. Ich denke, wenn wir dann eine verschlossene Kranzarterie eröffnen können, werden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Danke Dir nochmals für deine gute Arbeit."

Augustin hebt kurz die Hand, was soviel wie Danke und Tschüss in einem bedeuten soll, und verschwindet wieder Richtung Notaufnahme. Er möchte jetzt einmal in Ruhe einen Kaffee trinken und in ein frisches Croissant beißen, denn langsam meldet sich der Hunger bei ihm.

Es liegen ja noch knapp neun Stunden Dienst vor dem ganzen Team. In der Notaufnahme ist wieder Leben, stellt er fest, oder auch Sterben, - je nachdem - denn mittlerweile ist der zweite NAW mit Frau Berghaus eingetroffen und fast gleichzeitig ein Rettungswagen mit einem Unfallverletzten, um den sich bereits ein anderes Team kümmert.

Augustin geht auf Kesselheim zu und fragt: "Wie geht es ihr, ist sie jetzt ansprechbar?"

Kesselheim schüttelt den Kopf und antwortet nur knapp: "Wir müssen nachher mal alle miteinander reden, auch die Rettungsassistenten mit einbezogen. Mal sehen, wann wir Zeit finden."

Noch während die Schwestern der Notaufnahme ein EKG bei der Patientin anfertigen und Blut für Laboruntersuchungen abnehmen, erscheint ein Oberarzt der Psychiatrie, in Begleitung von drei jungen Assistenzärztinnen. Er, eine imposante Erscheinung, die auch dem Laien schon die Zunftzugehörigkeit eindrucksvoll vermittelt, geht mit kräftigem Schritt auf die Patientin zu, die unverändert in ihrem stuporösen Zustand verharrt.

Der Psychiater imponiert nicht nur durch seine Körpergröße von mehr als 1,90 m und vor allem durch sein mindestens zwei Zentner schweres Körpergewicht, sondern vielmehr durch seinen etwa zwanzig Zentimeter messenden roten Vollbart, der sich irgendwie mit seinem schulterlangen Haar im Halsbereich zu vereinen scheint. Ein Hals ist bei dieser Rübezahl ähnlichen Figur, wie sie ab und an von Patienten spöttisch benannt wird, nicht zu erkennen. ...

Wie es in diesem spannenden Kriminalroman weitergeht, lesen Sie in "Sturmvogels Tod", dem Buch von Hans Werner Karch.

NAW = Notarztwagen

© Leseprobe aus dem Kriminalroman "Sturmvogels Tod": Herzlichen Dank dem Autor Hans Werner Karch für das Coverbild und die Textauswahl der Leseprobe, 09/2018.

Hinweis: Wir suchen Sie als Autorin oder Autor zu den Genres Kriminalroman und Thriller

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