Das Feuer

(Aus der Reihe: Die Elemente in der Esoterik)

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Feuer
Das Element des Feuers - das Brennende. Natürlich ist vor allem das innere Feuer gemeint, die Feurigkeit. Diese wiederum bringen wir mit Kraft und Wut, mit aufbrausendem Temperament und mit brennender Leidenschaft in Verbindung.

Die lodernde Flamme ist ein Bild der Aktivität - wir benutzen diesen Ausdruck in unserem Sprachgebrauch immer dann, wenn wir etwas beschreiben, das stark und machtvoll ist. Das kann ein Gefühl sein - wer kennt nicht den "brennenden Hass" oder auch das "Feuer der Liebe". Da springt der Funke über oder wir geraten in Hitze. Von hitzigem Temperament ist die Rede und von aufloderndem Zorn. Geht man gewissen Dingen auf den Grund, dann ist die Umgangssprache immer ein guter Detektiv - sie bringt uns meist auf die richtige Spur.

Feuer ist ein Segen, es spendet Wärme und somit auch Leben, es reinigt - aber es kann ein fürchterlicher Feind sein, wenn es einmal entfesselt ist. Es ist dem Süden zugeordnet, seiner ureigenen Himmelsrichtung. Dem Feuer rechnet man das Sternzeichen des Löwen zu, ebenso das des Schützen und des Widder. Das sind Zeichen, die für Aktivität und Kraft stehen, für Aufbruch und zuweilen auch für Kampf. Das Feuer ist ebenso das Element des Kriegers wie das der Sexualität, es ist Begierde ebenso wie Tapferkeit. Mut und Führungskraft, Loyalität oder Begeisterung gehören zum Feuer, aber auch Stolz, Rebellion, Eifersucht und zerstörerische Passionen. Flammen brauchen Nahrung, sonst verzehren sie sich selbst. Dazu neigen Menschen, die zu sehr in diese Richtung tendieren, denn niemand kann immer auf einem heißen Vulkan tanzen.

Nun bewegen wir uns spirituell gesehen nie nur in einem Element, sondern haben Anteile aller in uns. Wenn aber ein Mensch in Rage ist, nicht mehr in der Lage ist, ein Argument anzuerkennen und "rot sieht", dann ist er ganz Feuer - das kann unter Umständen reinigend wirken, aber ebenso gut zerstörerisch. Vor allem muss es die Ausnahme sein, denn sonst wird unsere innere Landschaft zu verbrannter Erde.

Menschen, die unter Antriebsschwäche leiden, denen ihr eigenes ständiges Zaudern nicht gut tut und deren Ängste zu sehr ihr Dasein überschatten, in deren Leben ist dieses Element zu schwach vertreten. Sie sollten sich intensiv damit befassen und nebst anderen Möglichkeiten der Hilfe das Feuer mehr in ihr Leben lassen, als das wohl bisher der Fall war. Das könnte die Farbe Rot sein, für Kleidung oder für Einrichtungsgegenstände. Kerzen sind zum Beispiel Dinge, die zum Feuer gehören, ebenso wie gewürzte Speisen. Musik mit schnellen Rhythmen, die man mitfühlt und die belebend wirkt, hat etwas damit zu tun. Tanzen ist eine gute Übung, um sich dem Feuer zu nähern - aber damit ist nicht der Paartanz gemeint, sondern das wilde und rhythmische Austoben bis zur Erschöpfung. Musik mit schnellen Gitarrenriffs zum Beispiel wäre passend - die Ära der großen Rockbands ist mit Sicherheit im Element Feuer zuhause.

Die Zuordnungen zu Farben oder Tieren variieren je nach Tradition ein wenig, aber im Allgemeinen werden die Farben Rot und dunkles Orange zu diesem Element gerechnet. Salamander und Drache gelten als die Tiere des Elementes, die entsprechende Jahreszeit ist der Hochsommer. Von den Salamandern erzählt die Legende, dass sie feuerresistent sind und dass sie die Elementarwesen sind, die zum Süden und somit zum Feuer gehören.

Leider sind in unserer Zeit die offenen Feuer oder die brennenden Scheite im Ofen selten geworden, aber eine Kerze tut es auch, um ein wenig zu meditieren:
"Verdunkle den Raum und zünde eine Kerze an, sieh in die Flamme und lass deine Gedanken spielen. Denke an Dinge, die zum Feuer gehören, genieße den Anblick der lebendigen Flamme und nimm sie wahr. Das Feuer bringt Wärme und Kraft in dein Leben, es reinigt und verleiht Mut. Stell dir vor, dass die Flamme ein eigenständiges kleines Wesen ist, mit dem du deine Gedanken austauschst. Lass es einfach zu."

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© Foto des Vulkans Stromboli: Wolfgangbeyer (Quelle: Wikipedia, Creative Commons-Lizenz)

Alle fünf Beiträge der Elemente auf einen Blick

Lesen Sie auch unsere Serie, mit Bildern des Künstlers Arne Vierlinger, zu den zwölf Tierkreiszeichen:

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