Erfolg mal anders betrachtet!

Ein Beitrag von Eva-Maria Popp

Gerade beim Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" ist der messbare Erfolg noch sehr indifferent. Ist es Erfolg, wenn möglichst viele Mütter und Väter nach der Babypause wieder arbeiten?

Ist es Erfolg, wenn das Zusammenleben in der Familie reibungslos klappt? Ist es Erfolg, wenn die Anzahl der Kinderbetreuungseinrichtungen steigt?

In diesem Zusammenhang ist es interessant, die Gedanken des heiligen Jakobus zum Thema Erfolg zu betrachten. Wussten Sie, dass sich bereits Jakobus mit dem Thema Erfolg auseinandergesetzt hat? Sie werden sich wundern, welche modernen Gedanken diesen altehrwürdigen Vertreter der Kirche bewegen.

Erfolg ist für Jakobus in 3 Kategorien eingeteilt:

Die Eigenverantwortung

Wenn ein Vorhaben nicht vom erwünschten Erfolg gekrönt wird, ist es unverzichtbar, offen und ehrlich zu reflektieren. Wer ist schuld? Immer der andere? Nein! Suchen Sie die Gründe für ein Scheitern immer bei sich! Hüten Sie sich davor, die Verantwortung an andere abzugeben. So bringen Sie sich um wichtige Gedanken sowie wichtige Hinweise und Informationen.

In die Tat umsetzen

Gedanken und Ideen sind nur so gut wie ihre Umsetzung. Dazu ist es notwendig die Arbeitsweise zu differenzieren. Wenn Sie nach Strategien für Ihre erfolgreichen Unternehmungen suchen, dann bedarf dies kreativer Techniken, die allerdings auf Tatsachen fußen sollten. Wenn es um die Umsetzung geht, sollte die Genauigkeit und vor allem die strenge Projektverfolgung im Vordergrund stehen.

Der Lohn des Erfolgs

Die Gedanken von Jakobus dazu sind sehr interessant. Jakobus formuliert sie im übertragenen Sinne folgendermaßen: "Erwarten Sie nicht den Lohn, den Sie verdient haben. Sie erhalten immer den Lohn, an den Sie glauben!"

Übertragen auf das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollten diese Gedanken des heiligen Jakobus dazu beitragen, im Alltag Ihren Erfolg differenziert zu betrachten.

Wenn es noch nicht klappt mit der Vereinbarkeit, sei es im Unternehmen, sei es in der eigenen Familie, dann liegt es an uns und weder an der großen Politik, noch an der Gesellschaft, am Chef, am Ehemann/-frau oder an den Kindern!

Mein Fazit: Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Sache des eigenen Glaubens, der eigenen Einstellung.

Wenn jeder an seiner Funktionsstelle beginnt, seine Einstellung zu verändern und umzusetzen, wird der Weg für die schrittweise Vereinbarkeit für Familie und Beruf nach dem Prinzip der kleinsten Schritte von Erfolg gekrönt sein!

© "Erfolg mal anders betrachtet" - Ein Beitrag von Frau Eva-Maria Popp, Expertin für Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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