Kommunikation mit dem eigenen IchDas Pendeln |
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Foucaultsches Pendel Pendel kann man überall kaufen, in Internet-Shops oder Buch- bzw. Esoterikläden. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Objekt, das an einer Kette hängt und aus allen vorstellbaren Materialien bestehen kann. Halbedelsteine, Metalle, Holz, Ton oder Kunststoff - es gibt sie in allen Variationen. Das gilt auch für die Bücher, denen oft ein Pendel beiliegt oder umgekehrt. In früheren Zeiten behalf man sich mit einem Ehering oder sonst einem vergleichbaren Gewicht, das man an einen Faden hing. Eigentlich ist das Pendeln mit dem Rutengehen verwandt, einer Technik, mit der man Wasseradern, energetische Ströme und ähnliches aufspüren kann - oder sogar verlorene Dinge wiederfinden. Natürlich geht das auch mit dem weitaus kleineren Pendel, aber man setzt es dafür eher selten ein. Wer sich nun damit befassen möchte, dem sei gesagt, dass er zuerst einmal kein teures Pendel, das aus einem Bergkristall an vergoldeter Kette besteht, brauchen wird, sondern durchaus mit einem einfacheren Modell einsteigen kann. Natürlich kann man einen Fingerring dazu nehmen und den erwähnten Woll- oder Zwirnsfaden, es spielt nicht wirklich eine Rolle. Es kommt einfach darauf an, sich mit der Technik zu beschäftigen, um herauszufinden ob es "passt". Und wer sich die Zeit nimmt, wird herausfinden, dass dieses kleine Gewicht am Faden oder der Kette tatsächlich ein Eigenleben zu haben scheint. Meist wird der Faden zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und in einer Länge zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern ruhig gehalten. Ob man den Ellenbogen dabei aufstützt oder nicht, allein darüber gibt es geteilte Meinungen - aber für einen Ungeübten ist es mit Sicherheit einfacher, es zu tun.
Aber Vorsicht - man neigt vielleicht dazu, der Sache etwas nachzuhelfen... aber wirklich mogeln ist hier gar nicht so einfach, wie Kritiker das gerne sehen möchten. Sie können das Experiment einmal machen, indem sie versuchen, unmerklich die Bewegung des Pendels zu kontrollieren, so dass auch ein guter Beobachter es nicht bemerken würde. Wie Sie sehen werden, ist das ziemlich schwierig. Außerdem gibt es keinen Grund, das Ergebnis beeinflussen zu wollen, denn wer das tut, belügt sich selbst und schließt alle Tore, die sich vielleicht öffnen könnten - das ist hier nicht anders als beim Tarot oder anderen Medien. Was passiert nun aber wirklich, wenn das kleine Medium sich von selber auf eine bestimmte Bewegung einpendelt? Was ist dafür verantwortlich? Darüber gibt es viele Theorien, welche von Geistern bis zum eigenen Unterbewusstsein reichen. Lassen wir andere Wesenheiten getrost aus dem Spiel, es sei denn, wir möchten unbedingt personifizieren. Befrage ich das Pendel, befrage ich mich erst einmal selbst. Wir wissen sehr viel mehr über unser Umfeld und die Menschen, mit denen wir Umgang haben, als uns bewusst ist. Stellen Sie sich vor, Sie kommen von einer großen Geburtstagsfeier nach Hause. Sie werden sich wahrscheinlich nicht an alle Einzelheiten erinnern. Manches nur halb gehörte oder am Rande wahrgenommene ist durch unseren Filter gerutscht und in die "Archive" gewandert - in irgendeine Kammer des Gedächtnisses, die wir nie betreten. Jedenfalls glauben wir das, denn das Wissen darüber existiert ja - man muss nur danach suchen.
Sensible Menschen sind durchaus in der Lage, auf Wasseradern zu reagieren oder auf andere natürliche Phänomene... sie brauchen nur einen Übersetzer. Und Dinge, die in der Zukunft liegen, sind oftmals die Summe dessen, was gerade geschieht. Das bedeutet, dass unsere innere Sicht es praktisch hochrechnen kann und so etwas wie eine Trendprognose erstellt. Das geschieht rasend schnell und völlig ohne unser Zutun. Außerdem - wer könnte behaupten, dass uns Menschen, denen die Sicht zurück in das Vergangene möglich ist, nicht auch zuweilen ein kleiner Blick auf das Kommende gestattet sein sollte. Das Pendel kann ein hervorragendes Instrument zur Bewusstmachung, zur Kommunikation mit dem eigenen Ich sein und dadurch sehr hilfreich, wenn es darum geht, Dinge zu erkennen. Hinweis: Das große Tarot-Buch "Die 78 Karten des Rider-Waite-Tarot" enthält alle Beiträge, die bei Pressenet veröffentlicht wurden. Zehn weitere Artikel liefern wertvolle Tipps zum Umgang mit dem Das 180-seitige eBook kann h i e r heruntergeladen werden. Bestellung auch direkt über uns möglich. Zum nächsten Artikel: Tarot - Ritual und Konzentration
© Ein Beitrag von Eleonore Radtberger für Pressenet Das Bild zeigt eine Animation des Foucaultschen Pendels (© Dominique Toussaint, Quelle: Wikipedia, Creative Commons-Lizenz) Lesen Sie auch Frauenrechte - Das Leid von jungen Mädchen
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