Was soll man denn überhaupt noch essen?Massentierhaltung oder mehr Schutz für den Menschen? |
|
|
Aktuelles |
Die Massenzucht von Speisefischen ist durchaus keine Alternative, um die Überfischung der Meere zu verhindern, denn irgendwoher muss ja auch das Fischmehl kommen, das verfüttert wird. Ein Skandal mehr oder weniger, niemanden interessiert es eigentlich wirklich. Es ist dieselbe Sache wie mit den Pelzen - einige Zeit waren sie nahezu verschwunden, jetzt erscheinen sie wieder auf den Laufstegen. Bilder von Pelztierfarmen sind schon wieder verblasst im Kopf der Verbraucher... und die Gedankengrätsche zum Fisch wird erst gar nicht gemacht. Die sind nämlich nicht niedlich, die Fische. Aber auch wenn man das außer Acht lässt, gesund sind sie auch nicht - und vor allem gehören solcherart gehaltene und medikamentierte Tiere nicht auf den Teller.
Aber - so fragen pfiffige Verbraucher - was soll man denn überhaupt noch essen? Die Antwort lautet: nichts, was aus Massentierhaltung oder Massenzucht stammt. Wir lassen hier ausnahmsweise einmal den Tierschutzgedanken völlig außer Acht und befassen uns nur mit dem Menschenschutz. Und dann fragen wir einmal nach: Tiere, die völlig artfremdes Mastfutter bekommen, die auf allerkleinstem Raum stehen und denen ihre eigene Gülle bis zu den Knien reicht, die mit Mitteln vollgepumpt werden, um das kaum zu vermeidende zu verhindern... will irgendwer das essen? Dass Grasfresser gefährliche Krankheiten entwickeln, wie zum Beispiel Creutzfeldt-Jakob, wenn sie nicht vegetarisch ernährt werden, ist wissenschaftlich belegt. Trotzdem werden Fischmehle und andere tierische Stoffe verfüttert. Jedes Jahr erkranken viele Menschen lebensgefährlich an solcherart krankem Fleisch - aber da die Medien diese Fälle völlig ausgeschlachtet haben und nicht mehr berichten, dringt das kaum in das Bewusstsein der Verbraucher.
Abgepacktes Fleisch schwimmt oft in einer würzigen Marinade, welche ein Stück Schweinefleisch dann auf "Westernsteak" oder "Pusztaschwenker" umtauft. Unter der klebrigen Tunke kann man das Urprodukt nur schwer erkennen, was wahrscheinlich Sinn dieser Sache ist. Eigentlich sollte als Faustregel gelten: Hände weg von vorbereiteten oder fertig gemischten Lebensmitteln. Wer sein Müsli selber zusammenstellt, gibt auch Zucker dazu... weiß aber dann wenigstens, wie viel. Das gilt auch für alles, was ganz einfach in heißes Wasser gegeben oder nur noch mit Milch versetzt wird.
Die Abbildung zeigt eine mittelalterliche Darstellung einer "Massentierhaltung" von Schafen (Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei) Lesen Sie auch Sauschlägers Paradies
Werden Sie Autor bei Pressenet und schreiben Sie Fachartikel. Info: Autor werden Hinweis: eBooks von Pressenet gibt es auf dem Portal xinxii.com. Bestellung auch direkt über uns möglich. |