Kalenderbilder aus dem HimalayaJanuar |
|||||||||||
|
Aktuelles |
Beeindruckende Landschaften, faszinierende Bauwerke verschiedener Religionen und liebenswerte Menschen erwarten uns auf den Kalenderblättern der Himalaya-Region. Die Bilder dieser Kalenderserie wurden vom Fotografen Lothar Seifert zusammengestellt, der seit 2007 regelmäßig Indien, Kashmir und Nepal besucht. Zu den eindrucksvollen Momentaufnahmen erwartet uns Wissenswertes über die Bedeutung der Monatsnamen. + + + Das Jahr ist noch jung, und der Blick wendet sich noch hier und da zurück in die Vergangenheit, in das Vergangene. Der erste Monat des neuen Jahres ist ebenso doppelsichtig wie der römische Gott Ianus, von dem er den Namen hat.
Außer der lateinischen Bezeichnung hatte dieser Wintermonat auch andere Namen - so führte Karl der Große den Namen "Schneemonat" ein, was zwar nicht originell, aber mit Sicherheit passend war. Im Gegensatz zum eher gemäßigten Klima unserer Tage war in der damaligen Zeit der Winter sehr hart, so dass dieser erste Monat des Jahres auch Eismonat genannt wurde. Direkt nach den Rauhnächten, einer Zeitspanne von etwa 12 Tagen, die von Ende Dezember bis in die erste Januarwoche reichte und die der abergläubischen Bevölkerung als sehr gefährlich galt, war das Leben im Winter alles andere als leicht. Meterhoher Schnee und dicke Eisschichten, die alles Lebendige begruben, ließen wahrscheinlich keinen Raum für idyllische Betrachtungen der winterlichen Natur.
Alle Hoffnung galt dem Frühjahr und dem neuen Erwachen des Lebens, wenn ausgesät und der Boden bearbeitet werden konnte. Doch war der Frost notwendig, der tiefe Schlaf der Natur unumgänglich für das aufkommende Neue - so nahm man den Eismonat als das, was er war: die Hoffnung auf ein gutes Jahr, wenn auch Namen wie "Hartung" und "Hartmond" von der Härte des Winters kündeten.
Wie notwendig die Kälte und das Eis für die Natur und die Fruchtbarkeit tatsächlich waren, ist noch immer an den Wetterregeln für den Januar abzulesen: "Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis", oder: "Auf harten Winters Zucht folgt gute Sommerfrucht." + + + Eine Bestellmöglichkeit für den Kalender 2012 finden Sie auf der Webseite von Lothar Seifert. Die einzelnen Bilder sind auch als Kunstdrucke lieferbar. Besonders hervorzuheben ist, dass der Verkaufserlös des Himalaya-Kalenders 2012 für hilfsbedürftige Kinder in Asien verwendet wird.
© Text: Winfried Brumma, Pressenet / Foto: Lothar Seifert Lesen Sie auch Horoskop-Bilder von Arne Vierlinger
Hinweis: eBooks von Pressenet gibt es auf dem Portal xinxii.com. Bestellung auch direkt über uns möglich. | ||||||||||