Kalenderbilder aus dem Himalaya

November

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"Nebelung" wurde er genannt, auch "Windmonat" - wie es Karl der Große eingeführt hatte. Gemeint ist der November, der Vorbote der kalten Zeit. In den Städten der Neuzeit ist ein Novemberabend zuweilen schon ein wenig unheimlich, wenn es sehr neblig geworden ist. Wie das aber auf unsere Vorfahren gewirkt haben muss, kann man sich wohl kaum vorstellen. Diese unwirkliche Atmosphäre ist wohl für viele Sagen und Legenden von Unholden und anderen Wesen zuständig.

Tatsächlich geht es jetzt mit Riesenschritten auf den Winter zu, und der Sommer mit all seinen Farben ist nur noch eine Erinnerung. Allerdings hat ein Spaziergang im Wald oder Park einen ganz besonderen Reiz, es ist die Atmosphäre des Übergangs, die zum Beispiel auch für Fotografen interessant ist. Kahle Bäume und das noch vielfarbige Laub, das gefallen ist, haben ihren eigenen Reiz. Oft wird es am Abend schon empfindlich kalt, und die Garderobe ist längst angepasst.

In den Läden glitzern schon die weihnachtlichen Dekorationswaren, und überall gibt es Christstollen und andere Leckereien, die zum Christfest gehören. Die Punsch- und Glühweinzeit ist angebrochen und bleibt noch viele, viele Wochen. Gut, dass das größte aller Feste in die Nähe gerückt ist, denn die Vorfreude darauf versüßt den anbrechenden Winter schon ein wenig. Schließlich fällt auch der 1. Advent meist in den November (in vier von sieben Fällen). Überhaupt ist jetzt die Zeit für viele Feiertage und Feste gekommen.

Kalenderbilder aus dem Himalaya

Der erste November ist der Tag, an dem die katholischen Christen ihrer Heiligen gedenken, der Tag darauf ist den Toten gewidmet: Allerseelen. Der Tag des Hl. Martinus, des Bischofs von Tours, folgt am 11. November. Und genau dieses Datum ist auch traditionell der Beginn der närrischen Zeit - und zwar genau um 11:11 Uhr. Daneben gibt es auch weitere Gedenktage für die Toten, speziell auch für die Gefallenen der beiden Weltkriege.

Nicht umsonst ist eine Bezeichnung für den November auch "Totenmonat". In alter Zeit glaubte man, dass die Verstorbenen in dieser Zeit mehr Möglichkeiten hatten, um sich den Lebenden zu nähern. Vor der Christianisierung nahm man sich vor Wesen aus der Anderswelt mehr in Acht als sonst. Diese Traditionen führten zu der Etablierung der kirchlichen Feier- und Gedenktage, die Trauer und Tod betreffen und die auch heute noch gelten.

Zwar ist alle Feldarbeit jetzt abgeschlossen, aber die Landwirte haben auch für den November ihre Beobachtungen weitergegeben an die folgenden Generationen. So gibt es folgende Bauernregeln: "Gefriert im November schon das Wasser, wird der Januar umso nasser." Das bedeutet wohl, dass im beschriebenen Fall der Jahresanfang recht matschig werden wird. "Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter." Das klingt zwar ein wenig entmutigend, aber dafür heißt es auch: "Donnert's im November gar, so folgt ein gesegnet' Jahr".

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Die zwölf Monate auf einen Blick:

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© Foto: Lothar Seifert

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