Kalenderbilder aus dem HimalayaDezember |
|||||||||||
|
Aktuelles |
Dezember, das heißt in unserem Kulturkreis vor allem: Weihnachten. Deshalb hieß er auch früher "Christmonat", dem Anlass entsprechend. "Julmond" wurde er in alter Zeit genannt, nach dem germanischen Julfest, das anlässlich der Wintersonnenwende gefeiert wurde. Der letzte Monat des Jahres wurde immer von einem großen Fest gekrönt - ein würdiger Abschluss des Jahres. Zwar können wir in den heutigen Tagen die vorherrschende Dunkelheit mit der Technik vertreiben, vor allem mit den Weihnachtslichtern, aber etwas Mystisches haftet dieser Zeit dennoch an. Trotz aller Aufgeklärtheit greift die Botschaft vom wiederkehrenden Licht - nämlich, dass es nach dem dunkelsten Tag wieder heller werden muss. Das tut es auch, denn unmerklich werden die Tage wieder länger nach dem 22. Dezember. Ob nun christlich oder vorchristlich - die Symbolik verwies auf die Hoffnung, und dies ist die zentrale Aussage des größten Festes im Jahr.
Meist ist es noch gar nicht richtig kalt im Dezember, der harte Frost lässt oft noch bis Januar auf sich warten - aber der erste Schnee kann durchaus fallen und die Welt in etwas Wunderschönes verwandeln. Wer die Gedanken vom Autofahren und Streusalz losreißen kann, der sollte dann einen Spaziergang machen. Der filigrane Weihnachtsschmuck, den die Natur über alles wirft, braucht sich vor dem gekauften Deko-Material nicht zu verstecken, schlägt es bei weitem. Je nach Sonneneinfall ist draußen alles von Silber und Gold eingesponnen. Der Winter ist nicht nur kalt und unangenehm, er ist etwas, das die Natur dringend braucht, um sich zu regenerieren - eine Bettdecke aus Schnee, die über dem schlafenden Leben in der Erde ausgebreitet ist.
Der Kälteschlaf muss sein, damit das Erwachen umso üppiger wird. Deshalb heißt es auch: "So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Juni", und: "Ist der Dezember wild mit Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen." Glaubt man diesen Aussagen, dann ist ein verschneiter Dezember wünschenswert - und nicht nur für die Landwirte, sondern auch für ein recht romantisches Weihnachtsfest. + + + Eine Bestellmöglichkeit für den Kalender 2012 finden Sie auf der Webseite von Lothar Seifert. Die einzelnen Bilder sind auch als Kunstdrucke lieferbar. Besonders hervorzuheben ist, dass der Verkaufserlös des Himalaya-Kalenders 2012 für hilfsbedürftige Kinder in Asien verwendet wird.
© Text: Winfried Brumma, Pressenet / Foto: Lothar Seifert Lesen Sie auch Kein Pardon für die Spezies Mensch
Hinweis: eBooks von Pressenet gibt es auf dem Portal xinxii.com. Bestellung auch direkt über uns möglich. | ||||||||||