Naturkosmetik kontra ChemikalienMoorpackung kontra chemisches Schmerzpräparat |
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Ein Musteranschreiben hierzu gibt es für den Fragesteller auf der Internetseite des Umweltbundesamtes Welche gefährlichen Stoffe sind hiervon betroffen? Es handelt sich um Chemikalien, die krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend sind und die das Hormonsystem stören können. Ebenso Stoffe, die sich nicht oder nur schwer zersetzen und somit für eine lange Zeit in der Umwelt verbleiben. Solche Chemikalien reichern sich leider auch in Organismen an. Eine weltweite Verbreitung vieler dieser giftigen Chemikalien bis in arktische Breiten und hochgelegene Bergseen findet bereits statt. Natürlich sind hier neben der Tier- und Pflanzenwelt auch die Menschen betroffen. Aber nicht nur der Staat mit seinen Verordnungen, sondern auch jeder Anwender sollte seinen Umgang mit Gefahrstoffen auf die Waagschale werfen. Naturprodukte mit z. B. dem Prädikat "kontrollierter biologischer Anbau" für Lebensmittel und Naturkosmetik werden immer mehr zur gefragten Handelsware. So gibt es bereits viele Hersteller, die sich eine umweltverträgliche Produktion mit Naturprodukten auf ihre Fahnen geschrieben haben. Ebenso rücken traditionelle Verfahren wieder mehr in den Vordergrund. Dazu gehört auch das Moor. Als Moorpackung, Moorkissen, selbst als Moorseife oder Moorbad wird es traditionell hergestellt und von einem großen Kundenstamm erfolgreich angewandt.
Eine weitere kritische Chemikalie ist der Stoff Bisphenol A, von dem jedes Jahr 3,8 Millionen Tonnen hergestellt werden. Bisphenol A kann ähnlich wirken wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und stört nachweislich bei einigen Individuen die normale Fortpflanzung. Wir verwenden den Stoff fortlaufend und sind uns der Gefahren nicht bewusst, da Bisphenol A in fast allen Gegenständen des täglichen Lebens enthalten ist. Die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA hält Produkte mit Bisphenol A zwar noch für unbedenklich - in Kanada, Frankreich und Dänemark dagegen wurden Artikel mit Bisphenol A für Kinderprodukte bereits verboten. © Ein Beitrag von Lothar Seifert Quellen für die Piktogramme der Gefahrstoffsymbole (gemeinfrei): UNECE sowie Wikipedia Lesen Sie auch Lothar Seiferts Beitrag Eine Reise durch Indien, Kashmir und Nepal Lesen Sie auch Das tiefe Blau - Ein Kind erzählt
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