Mein Freund Silver: Silver und Lisa in Lappland1. Leseprobe aus dem Buch der Autorin Petra Megele |
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Lisa findet nach dem Umzug nach Lappland in dem Schlittenhundezüchter Fred und seiner Familie neue Freunde. Sie liebt Hunde sehr, und als sie den zwei Wochen alten Welpen Silver entdeckt, ist es um sie geschehen. Sie bekommt diesen Welpen mit acht Wochen geschenkt, und erzieht ihn mit Freds Hilfe zu einem wunderbaren Hund, der sie überall hin begleitet. + + + Fred möchte mir noch was zeigen und nimmt mich mit in den warmen Stall. "Sieh mal", sagt er, "hier ist ein Wurf noch ganz kleiner Welpen. Die sind 3 Wochen alt und haben erst richtig die Augen aufgemacht. Geh ruhig hin, Atlanta die Mutter macht nichts." Ich krieche zu Atlanta in die Wurfkiste und betrachte die Kleinen. Es sind 8 Stück. Eines ist kleiner als die anderen, und immer wenn es an die Zitze zum Trinken möchte, schiebt ein dickeres es zur Seite. Ich nehme es auf den Arm und halte es warm. Ich habe gar nicht gemerkt, dass Fred weg war, als er wieder kommt gibt er mir eine Babyflasche mit warmer Milch. "Da, gib ihm das, passe aber auf, dass er sich nicht verschluckt." Ich halte den Sauger vor die kleine Nase und der Welpe fängt sofort an gierig zu trinken. Als die Flasche fast leer ist, lässt der Kleine los und schläft sofort ein. "Leg ihn jetzt Atlanta zwischen die Pfoten", sagt Fred, "sie leckt ihn jetzt sauber und dann kann er schlafen." Nur ungern trenne ich mich von dem kleinen Welpen, aber Fred verspricht mir, dass ich immer kommen darf, um den Welpen zu füttern und mit ihm zu schmusen. Kurz bevor wir mit dem Schneemobil wieder heimfahren, sehe ich nochmal nach Atlanta und ihren Welpen. Satt und zufrieden schmiegen sich die Hundebabys an ihre Mutter. Als wir gehen fragt Jonas mich, ob ich ihm denn einen Namen geben möchte. Natürlich möchte ich, aber so schnell fällt mir keiner ein. Als wir wieder in unserem Haus ankommen, gibt es für mich nur ein Thema. Das kleine Hundebubchen geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Meine Eltern schauen sich vielsagend an und Papa fragt, ob ich schon wüsste wie es heißen soll. Ich glaube ich nenne ihn Silver. Sein Fell ist wie aus Silber gegossen und er schimmert so glänzend, ja ich glaube er heißt Silver.
Wenn wir ihn nicht mit der Flasche gefüttert hätten, wäre er gestorben. Viele Mutterhündinnen würden solche schwachen Welpen nicht am Leben lassen, aber Atlanta hat wohl gemerkt, dass sie Hilfe bekommt, und so hatte Silver Glück und durfte weiter leben. Die Welpen haben alle Farben Grau-Weiß, manche mit Braun drinnen, wieder eines mit schwarzen Flecken, aber nur Silver ist einfarbig Silberfarben, ohne einen weißen Fleck. Fred erklärt mir, dass es Mischlinge zwischen Husky und Malamute sind, wobei man nie weiß, ob nicht auch irgendwann mal vorher ein Wolf mitgemischt hat. Hier geht es zum zweiten Teil der Leseprobe
Petra Megele wurde in Frankfurt am Main geboren und hat schon sehr früh ihre Liebe zu allen Tieren entdeckt. Sie war in allen Pferdeställen rund um Frankfurt-Niederrad zu finden, voltigierte im Reit- und Fahrverein, ritt Ponys und Großpferde bei einigen Pferdebesitzern oder saß bei anderen in der Kutsche und ritt auf der örtlichen Rennbahn rassige Vollblüter. Auch hatte Petra Megele alle möglichen Hunde zu Gast: einen Schäferhund namens Jan, den Windhund Ammad oder die Boxerhündin Gaby - alle fühlten sich in der kleinen Zwei-Raum-Wohnung der Autorin zu Hause. Stoff zu dem Kinderbuch geben Petra Megele immer wieder ihre Tiere, vor allem Silver, der bei ihr geboren und aufgewachsen ist. Der Lerneffekt sollte nicht fehlen, und so entstand "Mein Freund Silver". © Leseprobe mit freundlicher Genehmigung der Autorin Petra Megele Lesen Sie auch Eins zwei drei meins!
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