Trockenfrüchte - gesunde süße Köstlichkeiten

Ein Beitrag von Christian Northe

Trockenfrucht

Seit Jahrtausenden haben sich die Menschen Gedanken darüber gemacht, wie sie ihre Vorräte haltbar machen können. Überall auf der Welt entwickelten sie verschiedene Methoden, von denen die Dehydrierung, also das Trocknen von Früchten und anderen Nahrungsmitteln, an allererster Stelle stand. Das Verfahren hat viele Vorteile, ganz besonders bei Früchten.

Leckere getrocknete Feigen oder Datteln kennt jeder, diese Art von Proviant hat das Durchqueren und Entdecken vieler Weltgegenden erst möglich gemacht. Omas Apfelringe sind für die meisten Menschen geliebte Kindheitserinnerungen, denn wohlschmeckende Gerichte mit allerlei Dörrobst gehörten einfach dazu. Entweder als Knabbermahlzeit zwischendurch oder zu Gerichten wie Klößen oder Nudeln schmecken findig zubereitete, getrocknete Früchte ausgezeichnet.

Der Wert dieser besonders behandelten Früchte liegt allerdings nicht nur in ihrem hervorragenden Geschmack und der unwiderstehlichen, aromatischen Süße. Tatsächlich steigt mit der Dehydrierung der Vitamingehalt beträchtlich. So kann man davon ausgehen, dass man mit getrocknetem Obst mehr Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt als mit frischen Früchten. Auf diese Weise schützte man sich früher vor Mangelerscheinungen, die in den langen Wintern, wenn es keine Früchte und Beeren gab, leicht auftreten und zu Krankheiten führten. Seeleute wussten diese Vitaminpakete ebenfalls zu schätzen, vor allem natürlich als Maßnahme gegen Skorbut.

Im Gegensatz zu vielen anderen Süßigkeiten belasten Trockenfrüchte den Organismus und den Stoffwechsel weniger, denn der Zucker gelangt weniger schnell ins Blut. Außerdem stellt sich ein angenehmes Sättigungsgefühl schneller ein. Heute werden Trockenfrüchte in Fruchtschnitten und Müsliriegeln verwendet. Die Weihnachtsbäckerei kommt erst recht nicht ohne diese Zutat aus, denn das beliebte und aromatische Früchtebrot gehört zur Festbäckerei einfach dazu.

Chemisch unbehandeltes Trockenobst kann im Haushalt ebenfalls sehr lange gelagert werden, beachtet man einige Punkte. Am besten eignen sich kühle, trockene und dunkle Lagerorte, so wie man es zu allen Zeiten gemacht hat. Da es sich um ein natürlich haltbar gemachtes hochwertiges Nahrungsmittel handelt, ist eine Beschwefelung oder ähnliche Zusatzbehandlung nicht notwendig. Wer sich so einen Vorrat schafft, hat ein natürliches, effizientes und dazu auch noch wohlschmeckendes Vitamindepot, das man auf vielfältige Weise in die Ernährung integrieren kann. Und ganz ohne Zusatzstoffe - reine Natur.

Das Angebot ist unglaublich vielfältig - es eignen sich sehr viele Frucht- und Beerensorten zum Trocknen. Ananasstücke oder Bananenscheibchen sind eine gesunde Alternative zu den oft zu fetthaltigen und zuckerlastigen Naschereien für Kinder, ebenso wie die beliebten getrockneten Aprikosen und natürlich der Evergreen: Apfelringe. Beeren wie die Cranberry oder die Aronia sind aromatische Leckerbissen und, ebenso wie Rosinen, eine interessante Backzutat oder Soßenzugabe.

Die Exoten unter den getrockneten Früchten etablieren sich immer mehr: die Papaya zum Beispiel bietet ein neues und interessantes Geschmackserlebnis - das Angebot wächst ständig. Man tut nicht nur dem Gaumen etwas Gutes, wenn man diesen gesunden Köstlichkeiten einen festen Platz im Speiseplan einräumt, sondern auch der Gesundheit, vor allem den Abwehrkräften des Körpers.

Kinder lieben Süßigkeiten und sie knabbern gerne - Trockenobst ist da die beste Alternative zu vielen handelsüblichen Naschereien, die zwar sehr viel Zucker enthalten, aber keine wertvollen Mineralien oder Vitamine.

© Text und Foto zu "Trockenfrüchte - gesunde süße Köstlichkeiten": Christian Northe, Heilpraktiker, Fotograf und Lehrer für Taiji Quan und Qi Gong

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