Land, das auf meinem Ausweis steht

Lyrik von Friedrich Treber

CD von Friedrich Treber: Neben der Spur

Land, das auf meinem Ausweis steht

Land, das auf meinem Ausweis steht,
wer schimpft Dich grau in grau?
Vom Edelweiß zum Seestern hin
zeigt Vielfalt sich der Schau.
Bilder wechseln, Farben, Laute;
andrer Wuchs und andrer Brauch
binden sich in Ähnlichkeiten,
wie in andern Ländern auch.

Was heut ein Land zu geben hat,
wuchs aus Vergangenheit.
Gar menschlich ist's, nach Glanz zu sehn
in eigner Wachstumszeit:
Wahrheitssucher, Dichter, Denker
schufen Sprachgemeinsamkeit.
Mitgeerbt samt deren Wurzeln
zwölf Jahr' Unrecht, Mord und Leid.

Hörn Täterkinder oft: "Ihr seid
wie eure Eltern schon!"
Kann helfen nur, auf Wahrheitsgrund
aufbaun eig'ne Person.
Geltung läßt sich nie erbetteln.
Gleichgestuft wird der nur sein,
welcher Andern gibt, was rechtens,
Gleiches für sich fordert ein.

© "Land, das auf meinem Ausweis steht" - Lyrik von Friedrich Treber. Mehr von ihm lesen Sie hier auf unserem Portal

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