Entspannung. Ausatmen - einfach ausatmen

Foto-Essay von Ralf Wendling aus der Reihe "Augenblicke in der Natur"

Entspannung

Ausatmen. Einfach ausatmen. Nun auch wieder einatmen. "Warum diese Reihenfolge?" - Ich höre die Frage ...

Im Ausatmen liegt die Befreiung, das Loslassen von Altem, Vergangenem. Bringe ich mein Auto auf den Schrottplatz, lasse ich es materiell los. Atme ich tief, also aus dem untersten Bereich meines Körpers aus - befreie ich mich auf mehreren Ebenen, nämlich Körper, Geist und Seele, von dem alten Schrott, der mich belastete.

Das können "negative" Gedanken, Sorgen, Ängste oder auch Schmerzen sein.

Doch die Entspannung ist mehr. Sie folgt dem eigentlich logischen Ablauf des kosmischen Prinzips: Wo Licht, da Schatten. Nach der Ebbe - die Flut. Und eben, nach dem Einatmen - Ausatmen. Nach der Anspannung - erfolgt auch die Entspannung. Da geht kein Weg dran vorbei.

Das ist nicht nur "logisch" - das ist Leben!

Sobald meine männliche - und die in jedem Wesen vorhandene - weibliche Seite, also der "andere Pol", in Harmonie, in der Balance der Waage sind, dann sind auch gerade die verstandesgemäßen Gedankenmuster wie Sorge, Ängste, Schmerzen (ja richtig, der Schmerz, das Ausleben eines Leidens ist ein Verstandes-Gedankenmuster, das man zulassen oder auch "von Außen" betrachten kann!) nicht mehr die Herrscher über unser Leben. Das ist wahr. Ich erlebe es selbst.

Also, die Entspannung: Metapher gefällig? - Befreiung vom Alltag ...? - Loslassen ... - Sich fallenlassen ... - Sich Gehenlassen ...

Super: "Ich gehe mich frei" - Machen wir einen Spaziergang in die Natur. Nur das Geräusch der eigenen Schritte, das Singen eines Vogels, das Surren der Insekten, Regentropfen, Sonnenschein ... - "und das soll Entspannung sein?"

Das kann Entspannung sein. Da wir uns oft schon sehr weit von der Natur entfernt haben durch den "Konsum", der uns geboten wird, gilt es, herauszufinden, was uns denn "entschleunigt", uns zur "Ruhe", ja zur "Besinnung", zum "inneren Frieden" kommen lässt. Kennst Du diese Begriffe noch? - Ja? - Gut. Du lebst sie?- Besser!

Nein? - Leg' Dich auf eine Wiese und genieße, offenen oder geschlossenen Auges, wie es Dir gefällt. Und tue - gar nichts. Sobald Du keine Ameise mehr spürst, die über Deine Hand krabbelt, Dich die Mücke nicht mehr stört, die auf Deiner Stirn sitzt und Dir Flugzeuge, die hoch oben kreisen, scheißegal sind, dann hast Du Deine Entspannung. Jederzeit. Auch ohne Gras. - "Und das ist alles?" - JA!

Foto-Essay: Entspannung

© Foto-Essay "Entspannung" von Ralf Wendling

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