Gäste - Die Freiheit zu leben

Foto-Essay von Ralf Wendling aus der Reihe "Augenblicke in der Natur"

Gäste

Von den intensiven Gesprächen und Diskussionen mit B. in den vergangenen Wochen ist vieles in meinem Gedächtnis und Herzen geblieben - habe ich eingeatmet, ja verinnerlicht, was zu mir kommen sollte und wollte.

Die Frage meines höhergeistigen Freundes (das ist Carl), "was genau willst Du wirklich?" bekam auf einmal eine ganz andere Gestalt - eine neue Bedeutung - weg vom rein Irdisch-Greifbaren - hin zum spirituellen, schon jenseits der üblichen Materie liegenden Schatz.

"Freiheit" und "Wahrheit" kamen mir über Nacht in den Sinn - in ihrer ursächlichen Kraft. Die Freiheit, zu leben, zu lieben, zu lachen ... - so wie ich will und die Wahrheit, meine Wahrheit, mein wahres Sein zu erkennen, sich ihr zu nähern im Angesicht des Augenblicks und mit Distanz zu äußeren, auch unterschwellig existierenden Einflüssen.

Und: Mich bei all der Selbstakzeptanz und Eigenliebe nicht sooo wichtig zu nehmen, nicht EGO-gesteuert zu hadern mit Dingen, Situationen, die eben so sind, wie sie sind, die mir passieren.

"Die Selbstwichtigkeit", so B. sinngemäß, sei eine Verstandessteuerung, die uns behindert, die unsere Freiheit, unser Glück, unser Leben einschränkt, über uns bestimmen will.

Der stete Wachstumsdruck, das "immer mehr wollen", der Realitätsverlust, lassen uns unglücklich werden, weil uns der Blick auf die kleinen Kostbarkeiten, die wir doch längst besitzen sowie auf die Schätze unseres Inneren, verwehrt wird.

Nehmen wir doch einfach das Leben an, wie es gerade IST, erfreuen wir uns des Augenblicks und akzeptieren wir, dass unsere Lebensreise in dieser Welt, in diesem Körper nur ein Augenzwinkern im gesamten universellen Ablauf darstellt.

Als "Gäste" dieser Erde haben wir doch wirklich keinen Grund, uns über das zu ärgern, was wir nicht haben, sondern allen Grund, uns an dem zu erfreuen, was wir besitzen dürfen.

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© Foto-Essay "Gäste" von Ralf Wendling

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