Mein Traum ist ein Schlüssel des Lebens

Foto-Essay von Ralf Wendling aus der Reihe "Augenblicke in der Natur"

Mein Traum

Justement in der Nacht nach meinem Geburtstag:

"Ich schlendere durch eine Stadt - helles, sphärisches Licht gibt der Situation eine freundliche Szenerie - eine Frau kommt an meine rechte Seite, eher schemenhaft - doch fühlbar. Wir spazieren durch die Straßen - ich möchte meinen Arm um sie legen ..."

Szenenwechsel.

"Wir sind auf einem Marktplatz. Leben. Menschen. Ein Stapel topographischer, regionaler Karten (vom Aveyron in Südfrankreich, wo ich derzeit wohne). Meine Gefährtin kauft die Karten. Ich folge ihr. Sehe rechts eine Art Kutsche, vollgepackt mit meinem Gepäck ... - ich lasse es stehen, wo es ist."

Szenenwechsel.

"Wir sitzen im Bus. Der Bus fährt nicht bis dahin, wo mein Wagen steht.

Sie übernimmt das Steuer. Ein Mann, der rechts von mir sitzt und sie gerade küsste, sagt: "Vertraue ihr ...". Das tue ich. Wir fahren hinab und dann wieder hinauf über eine saftig-grüne Wiese - alles ist von sanftem Licht durchdrungen, dann befinden wir uns wieder auf einer Straße in Richtung meines Autos ..."

Der Traum verebbt in einer ebenso ruhigen, gelassenen Stimmung, wie er begann.

Ich imaginiere, schon im "Halb-Wach-Zustand":

"Ich nehme meine beiden Taschen, aus meinem Traum letzte Nacht, links die Grüne, rechts die Violette (also mein Gepäck) und gehe zu meinem Land-Rover, verstaue sie - und fahre los ..."

Wieder wird ein Traumbild ein Teil meines wirklichen Lebens.

Wieder ist - gefühlt - bereits Realität, was wohl noch teilweise im Unbewussten schlummert. Doch ich "erfasse" es, erwecke es, hebe es hoch in mein Bewusstsein.

Der "weibliche Teil" meines Selbst gewinnt an Präsenz, übernimmt die Führung, gibt mir eine Richtung - und es fühlt sich gut an.

So geht mein Weg weiter - ich nehme jeden Schlüssel, der mir eine Wegstrecke eröffnet, dankbar an.

Foto-Essay: Mein Traum

© Foto-Essay "Mein Traum" von Ralf Wendling

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