Ein Licht in der Dunkelheit - Dezembergeschichten

Gemeinsam gegen Kinderarmut: Ein Buch zur Spendenaktion 2014

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Gegen Kinderarmut: Ein Buch zur Spendenaktion 2014

Auch 2014 haben zahlreiche Autorinnen und Autoren Beiträge für einen guten Zweck geschrieben: Die Anthologie "Ein Licht in der Dunkelheit - Dezembergeschichten" (Hrsg. Gitta Rübsaat) enthält eine Fülle von Gedichten und Geschichten zum Lesen und Vorlesen für kleine, große und ganz große Kinder. Die mehr als 50 Beiträge erzählen vom Winter, von der Adventszeit, vom Nikolaus, Heilig Abend, der Weihnachtszeit und Silvester, sowie dem Abschluss eines Jahres.

Nach der erfolgreichen Spendenaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe 2013 ist das neue Spendenziel die Aktion "Gegen Kinderarmut" in Deutschland.

Die Autoren verzichten auf jegliches Honorar - somit geht der Nettoerlös für dieses Buch "Ein Licht in der Dunkelheit - Dezembergeschichten" vollständig als Spende an die Deutsche Lebensbrücke e.V.

Mit dem Erwerb dieses E-Books hilft jeder, der Kinderarmut entgegenzutreten.

Das komplette Ebook Ein Licht in der Dunkelheit: Dezembergeschichten gibt es im Buchhandel.

Leseprobe aus: "Meine Weihnachtsgeschichte"
Autorin: Sieglinde Holewecky

Soso, ihr wollt also eine Geschichte hören? Eine Weihnachtsgeschichte? Von mir? Na die könnt ihr haben - da seid ihr bei mir genau an der richtigen Adresse! Was ich mit Weihnachten am Hut habe? Gar nichts! Wieso sollte ich auch; ich bin ja der Osterhase - womit wohl klar wäre, welches das einzig wahre Fest für mich ist! Ja, genau - Ostern!

Und doch erzähle ich euch heute die Geschichte, wie ich das Weihnachtsfest gerettet habe. Es liegt schon ein paar Jahre zurück, vielleicht auch Jahrzehnte; um ehrlich zu sein, ich hab es nicht so mit dem Zählen. Da geschah nämlich genau das, was ich immer befürchtet und prophezeit hatte: Der Weihnachtsmann war verschwunden - einfach so.

Es war dieselbe Jahreszeit wie heute: Winter. Ich hasse Winter; es ist kalt und feucht, und man hat ständig diese Eisklumpen im Fell. Deshalb habe ich es mir irgendwann zur Gewohnheit gemacht, in dieser Jahreszeit mein Quartier auf der Osterinsel aufzuschlagen: dort ist es angenehm warm, und wie schon der Name verrät, wissen die da das einzig wahre Fest der Feste richtig zu würdigen. Es war also Anfang Dezember und ich lag bequem am Strand und schlürfte einen Eierlikör on the Rocks, als ich plötzlich eine Bewegung am Himmel wahrnahm. Zuerst dachte ich, ein Satellit stürzte ab, aber dann erkannte ich eine rote Nase mit einem Geweih darüber.

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Elegant konnte man die Landung von Rudolf nicht nennen, aber Fakt ist, dass er genau vor mir zum Stehen kam und beim Abbremsen meinen schönen Eierlikör unter einem Berg von Sand begrub. Ich kann Rentiere nicht sonderlich gut leiden, und die vom Weihnachtsmann hab ich erst recht gefressen. Ich frage euch: Kennt ihr einen meiner Helfer mit Namen? Osterhase Manni, der für den Eiertransport zuständig ist? Oder Paul, Fred, Erwin? Nein? Aber die Rentiere vom Weihnachtsmann - deren Namen kann jedes Kind im Schlaf aufzählen! Merkt ihr was? Diese Unausgeglichenheit zwischen den Festen? Soll ich euch verraten warum das so ist? Dieses ganze Tohuwabohu um das sogenannte Fest der Liebe ist einzig und allein dafür da, um die dilettantische Arbeitsweise des Weihnachtsmannes zu kompensieren. Aber lassen wir das Thema. Ihr wollt ja die Geschichte hören.

Rudolf war also den weiten Weg vom Nordpol zu mir geflogen, um mich zu bitten, den Weihnachtsmann zu retten. Er berichtete mir aufgeregt, dass der Weihnachtsmann von militanten Hobbits entführt worden sei, und dass nur ich seine Freilassung erwirken könne. Sie hätten einen Erpresserbrief hinterlassen, indem sie ausdrücklich von mir persönlich 10kg Ostergras im Tausch gegen den Weihnachtsmann verlangten. Mit dem Ostergras planten sie angeblich ihr wohl bekanntes Pfeiffenkraut zu verfeinern. Wollt ihr wissen, wie ich da reagiert habe?

Ich kugelte mich vor Lachen im Sand! Militante Hobbits?! Pfeiffenkraut? Da hatte wohl jemand zu oft "Herr der Ringe" geguckt und Fiktion mit Realität verwechselt. Ich gebe ja zu, dass auch ich das Ostergras schon gelegentlich als Genussmittel genutzt habe, aber das möchte ich hier jetzt nicht weiter ausführen.

Und überhaupt - wer würde schon den Weihnachtsmann entführen? Habt ihr eine Ahnung, wie viel Kilo Kekse und wie viel Liter Milch der Dicke in einer einzigen Nacht vertilgt? Kein Entführer kann sich so ein Opfer leisten. Mir war also sofort klar, dass die Sache nicht koscher war, weshalb ich dem verwirrten Rudolf freundlich klar machte, dass ich keineswegs vor hatte, diese lächerlichen Forderungen zu erfüllen. Mir war egal, was der Weihnachtsmann da für ein krankes Spiel spielte, ich wusste nur, dass ich, der Osterhase, da nicht mitspielen würde - dazu war ich zu schlau!

Womit ich aber nicht gerechnet hatte, war, dass Rudolf noch einen Joker in seinem Geschirr stecken hatte, eine Schriftrolle mit einem roten mächtigen Wachssiegel. Ehrfürchtig und mit einem mulmigen Gefühl nahm ich diese entgegen, brach das Siegel und las den Text.

Wie ich schon befürchtet hatte, war es eine Anordnung von gaaaanz oben, und wenn ich nicht sowieso schon ein weißes Fell hätte, dann wäre ich beim Lesen sicher erblasst. Unser aller oberster Chef verlangte doch tatsächlich von mir, den Weihnachtsmann aufzuspüren oder aber an seine Stelle zu treten.

Mir brach der Angstschweiß aus, bei dem Gedanken, mit dem Rentierschlitten durch die Lüfte zu rasen und meinen Körper durch schmutzige Kamine zu zwängen. Diesen Dreck würde ich wochenlang nicht mehr aus dem Fell bekommen! Mir blieb also gar nichts anderes übrig, als den Dicken aufzuspüren. ...

... ihr wollt tatsächlich wissen, wie diese Geschichte weitergeht? Dann schaut mal hier vorbei

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