Buchtipp: Im Schatten des Schwarms

2. Leseprobe aus dem Kriminalthriller von Stephen Philipps

Stephen Philipps: Im Schatten des Schwarms

Das Buch:

Die chinesische Mafia geht über Leichen, um an die neuesten Technologien der Roboterschwarm-Forschung heranzukommen. Dabei wird eine Institutssekretärin eines Stuttgarter Hightech-Institutes ermordet.

Der Agent Thomas Ohanzee wird auf der Jagd nach dem Mörder in unvorhersehbare, dunkle Machenschaften verwickelt, die ihn bis nach China führen. Dort erlebt der Mann von Interpol zusammen mit der hübschen Kommissarin von der Kripo Stuttgart den Albtraum seines Lebens, in dem es um Leben und Tod geht.

Buchtipp: Stephen Philipps Roman Im Schatten des Schwarms spielt etwa zu zwei Dritteln in Deutschland sowie zu einem Drittel in China. Das Taschenbuch ist im Buchhandel (ISBN: 9783958704534) sowie auch als E-Book erhältlich.

Leseprobe aus dem 1. Kapitel von "Im Schatten des Schwarms":

Ihm wurden mit ungeheurer Präzision und Schnelligkeit Leber, Nieren, Herz und Lunge entfernt. Während des Eingriffs machte sich die weibliche Teilnehmerin dieses Ausweideaktes daran, die dunkelblauen Transportbehälter zu überprüfen und für die Aufnahme der Organe vorzubereiten. Von dem Zeitpunkt, als Zhangs Kopf durch die Kugeln zerfetzt worden war, bis zur Verpackung aller Organe in die Transportbehälter vergingen keine sieben Minuten.

Die anderen Erschossenen wurden danach ebenfalls nach und nach abtransportiert. Aber keiner von ihnen wurde in den Raum gebracht, in dem man Zhang ausgeweidet hatte. Ein kleiner, dicker Mann mit grünem Jackett begab sich zu den Stellen, an denen die Gewehrschützen standen. Er hatte eine kleine, durchsichtige Plastiktüte dabei und sammelte vom Boden die Patronenhülsen auf, die die Soldaten nach Verrichtung ihres grausamen Werkes hinterlassen hatten. Als er damit fertig war, überbrachte er die 28 Patronenhülsen dem Gefängnisdirektor, der den Schauplatz wenig zuvor verlassen hatte.

Auf dem Schreibtisch des Gefängnisdirektors lagen 14 vorbereitete und beschriftete Briefumschläge. Er füllte jeweils zwei Patronenhülsen in ein kleineres Plastiksäckchen um und steckte diesen dann in den Briefumschlag samt einem Begleitbrief und einer Rechnung über 16,70 Yuan. Die Adressen auf den Umschlägen waren die der jeweiligen Angehörigen der soeben Hingerichteten. In dem Begleitbrief wurden die Angehörigen dazu aufgefordert, die Rechnung zur Deckung des entstandenen Materialaufwandes für die Exekution - siehe Hülsen anbei - zu begleichen. Der einzige Brief, der nicht an die Angehörigen adressiert war, war der Brief mit Zhang Yiwus Hülsen. Er war stattdessen an den Chefredakteur der Zeitschrift adressiert, für die Zhang geschrieben hatte.

Hinweis: hier geht es zur 1. Leseprobe sowie der Autorenvorstellung.

© Informationen über weitere Bücher auf der Verlags-Website der nexx verlag gmbh

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