Das Bildnis des Todes

Leseprobe aus dem Kriminalroman des Autors Thomas Walter Schmidt

Lesetipp: Das Bildnis des Todes

Zum Buch

Das Kunstinteresse ist allgegenwärtig. Genauer betrachtet stehen wertvolle Gemälde unterschiedlicher Genres vorn an - Kunsträuber werden magisch angezogen, und sie offenbaren ihre kriminelle Energie auf neuem Niveau. Aufgezeigt wird dies praxisnah und nach Recherchen des Autors Thomas Walter Schmidt in Frankreich.

Was passiert in "Das Bildnis des Todes"?

Jules Dupont aus Paris erhielt von seinem Onkel, dem ehemaligen Staranwalt Arthur Morin, eine außergewöhnliche Schenkung. Dabei handelte es sich um Gemälde Pierre-Auguste Renoirs, Caspar David Friedrichs, Spitzwegs und Picassos.

Zudem existierte auch eine Mappe mit Grafiken von Marc Chagall und eine große Sammlung Meißener Porzellans. Der Wertumfang allein der Gemälde betrug mehr als fünf Millionen Euro. Allerdings war diese Schenkung mit einer Auflage verbunden: Dupont war es untersagt, sie zu veräußern. Warum? Welches Geheimnis verbarg Onkel Morin?

Geblendet vom Wert der Bilder denkt Dupont darüber nach, wie er diese Auflage umgehen könnte. In der gruseligen, alten Villa, in der die Kunstschätze aufbewahrt werden, treiben sich merkwürdige Gestalten herum. Und es dauert nicht lange bis die erste Leiche gefunden wird.

Ein Kriminalroman aus Paris um einen erpresserischen Anwalt und eine dubiose Erbschaft.
Das Bildnis des Todes ist als Taschenbuch im Buchhandel (ISBN: 9783958700086) sowie auch als E-Book erhältlich.

Leseprobe aus dem dritten Kapitel "Gegen das Gesetz":

"Wenn Sie meine Meinung hören wollen? Monsieur Perrin ist einfach nur schockiert wie Sie und ich - kein Wunder bei dieser Art Verletzung! Ich würde von der Reaktion Monsieur Perrins nicht unbedingt ableiten, dass er mit dem Toten etwas anfangen kann. Und wenn, wäre es kein Wunder - Antiquitätenhändler kennen die halbe Welt. Jedenfalls wurde der Mann auf brutale Weise umgebracht, nach dem er die Schlüsselbeinfraktur davontrug. Ach was rede ich - ein Mord ist immer brutal. Anschließend hat man ihn in die Seine geworfen, um Spuren zu beseitigen. Das alles ist vor etwa 24 Stunden geschehen. Fragen Sie Ihren ehemaligen Kollegen nach seinem Alibi - er wird eins haben!"

Bellier kehrte wieder in sich: "Dr. Coron beliebt wie immer zu scherzen - kein Schwein fragt dich, wo du gestern und heute warst. Du musst mich aber auch verstehen, denn ich tappe in vielerlei Hinsicht im Dunkeln - für mich kein gutes Omen! Und jetzt ist es die Identität des Toten. Es ist nun schon der zweite Mord in wenigen Tagen. Ich weiß, ich hätte dich von Anfang an um deine Mithilfe bitten müssen. Nun muss ich in türkischen Kreisen recherchieren. Da ist mir Aydin ein Begriff - ich habe ihn schließlich in der Rue Tahére 60 kennengelernt, als wir den Mordfall Adem untersuchten. Inzwischen habe ich herausbekommen, dass beide in der Rue de Bourgogne 16 gewohnt haben. Aydin hat in Paris sogar einen festen Wohnsitz. Ich werde ihm einen Besuch abstatten, falls er noch lebt."

"Schau dir den Toten noch mal genau an! Ist es Aydin?" Bellier zuckte mit den Schultern. "Man braucht viel Fantasie, um sich das reale Gesicht vorzustellen. Du kannst jetzt gehen, wenn du willst!" Dann war Perrin mit Dr. Coron für kurze Zeit allein. Er nutzte die Gelegenheit, um sich zu bedanken. "Geschenkt!", so die Antwort. "Es scheint, als würden sich die Unterweltler gegenseitig ausrotten. Mit Ihrer Ermittlungstaktik haben Sie eine Aktie daran. Im Übrigen war Aydin keinen Deut besser als Adem. Es ist wohl jene Person, mit der Sie gestern ungewollten Kontakt hatten."

"Stimmt! Wie ich Ihnen schon sagte, hat man ihn als Killer auf mich angesetzt."

"Auf mein Anraten haben wir dem Toten die Schuhe ausgezogen, bevor Sie kamen. Ich habe nach Einstichen zwischen den Zehen gesucht und diese auch gefunden. Überzeugen Sie sich, nehmen Sie meine Lampe! Sie müssen sich beeilen, denn in wenigen Minuten erfolgt der Abtransport."

"Ihre Information genügt mir. Wenn ich mir den Toten noch mal ansehe, wird Bellier wieder aggressiv. Viele Drogenkonsumenten halten ihre Sucht für eine Bagatelle, wenn sie nur ihre Einstiche vertuschen können. Ich verdufte erst einmal, bevor es sich Bellier anders überlegt ..."

Der Autor:

Thomas Walter Schmidt wurde in Torgau geboren. Nach Lehrzeit und Grundwehrdienst studierte er Bauwesen. Schon in seiner Kindheit gehörten Schriftsteller wie Probst, Twain, Nossow, Fallada und Defoe zu seinen Lieblingsautoren. In seiner Lehrzeit schrieb er Geschichten und Gedichte, u.a. für die ehemalige Zeitschrift "Junge Welt" in Berlin.

Das Schreiben für Kabaretts und Jugendsender betrieb er fortlaufend. Besondere Vorliebe galt der Comedy. Ab 2005 veröffentlichte er Satiren und Regionalromane, sowie Texte für die Satirezeitschrift "Eulenspiegel" in Berlin. Sonstige Veröffentlichungen: "Im Auftrag des Großen Bruders", 2011, "Antiquitätenmarder ... noch lebe ich!", "Das Gold der Sierra Nevada", 2012, "Vernarrt in eine Diebin", 2013, sowie "Die Toten am Fort Point", 2013.

© "Das Bildnis des Todes" - Leseprobe sowie Abbildung des Buchcovers mit freundlicher Genehmigung des Autors Thomas Walter Schmidt sowie der nexx verlag gmbh

Über den Autor Thomas W. Schmidt erfahren Sie mehr in den Buchtipps und Leseproben seiner Werke Das Gold der Sierra Nevada, Im Auftrag des Großen Bruders sowie Als wir den II. Weltkrieg ausgruben

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