Geh nicht dorthin: Bericht des Todes

Rezension zum Thriller des Autors Marc Pain

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Rezension zum Buch von Marc Pain

"Berg der Toten" ist die Übersetzung von "Kholat Syakhl", der Name des Ortes, an dem im Jahre 1959 neun Bergsteiger unter mysteriösen Umständen zu Tode kamen. Es hat sehr viele Spekulationen darüber gegeben, was den Menschen zugestoßen sein könnte, denn die Verletzungen, die zu ihrem Tod geführt haben, tragen eher zu Verwirrung als zur Aufklärung bei.

Das geheimnisvolle Unglück am Djatlow Pass - so wurde der Ort nach dem Expeditionsleiter genannt - hat viele Menschen beschäftigt. Vor allem, nachdem Auszüge aus dem Tagebuch eines Gruppenmitglieds gefunden wurden.

Was wirklich geschehen ist, hat bis jetzt noch niemand herausgefunden. Was wir sicher wissen: die Bergsteiger sind spärlich bekleidet aus ihrem Zelt geflohen, während die Temperatur weit unter dem Nullpunkt lag. Wer so etwas tut, ist in Panik oder verrückt vor Angst.

Der Autor Marc Pain legt in seinem Thriller "Geh nicht dorthin" seine ganz spezielle Version der dramatischen Ereignisse am Djatlow Pass vor. Er hält sich in seinem Buch an die wenigen bekannten Fakten und verbindet diese mit erzählerischen Fragmenten zu einem Bericht des Todes. Denn das ist es, was uns die letzten Stunden der neun Expeditionsteilnehmer eindringlich erleben lässt.

Einen Schlussbericht, der zum Ablegen in einer Akte taugt, bietet Marc Pain letztendlich nicht. Es geht ihm vor allem um das, was die Menschen in ihren letzten Stunden erleben und fühlen, und um ihren aussichtslosen Kampf um das Überleben. Das ist eindringlich und bildhaft beschrieben, so dass man sagen kann: hier ist großes, erzählerisches Potenzial vorhanden.

Der erklärenden Einführung folgt die erste Action-Sequenz, was dazu geeignet ist, den Leser direkt in die Geschichte zu ziehen und zu integrieren. Hier schöpft Marc Pain die Verwendungsmöglichkeiten einer Rückblende bestmöglichst aus - denn was dann folgt, ist die Todes-Ouvertüre. Wir lernen die Expeditionsteilnehmer kennen, erleben die kurze Kennenlernphase mit und begeben uns mit den erwartungsvollen und gut gelaunten neun Menschen auf den Pfad zum Berg hinauf. Und wir wissen, dass außer einem, der wegen Erkrankung abbrechen muss, niemand zurückkommen wird.

Eine gewagte Form der Erzählung, die allerdings ihre Absicht nicht verfehlt. Einige Grate, die die Handlichkeit der Erzählung ein klein wenig beeinträchtigen, schleift der Leser ab, während er die Todesnacht der Bergsteiger miterlebt.

Auf weitere Bücher von Marc Pain darf man mit Sicherheit gespannt sein!

Über den Autor und seine Bücher erfahren Sie mehr auf der Webseite von Marc Pain

© Rezension "Geh nicht dorthin: Bericht des Todes": ; Abbildung des Buchcovers: Autor Marc Pain

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