Eine Geschichte mit absurdem Ideenreichtum

Rezension zu "Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam"

Ein Fantasy-Roman des Autors Axel Brandt

Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam

Etwas verwirrt steigt man in die Geschichte ein, da sich nicht unbedingt gleich erschließt, dass man eigentlich einem Blogger folgt. Man hätte ja gleich draufkommen können, denn wer heißt schon "Katikatze1.5"? Nach einiger Zeit hat man so etwas wie einen Thread entdeckt und ist dann allerdings gefesselt.

Wer glaubt, dass er ein Mensch mit Problemen ist, sollte sich einmal vorstellen, wie es dem Helden der Geschichte geht. Lucius, so der Name, wurde von wohlmeinenden Hexen von einem pickelverseuchten Jüngling in einen moderaten Drachen verwandelt. In einen Bodyguard-Drachen sogar. Denn so etwas braucht das beste und einzige Bordell im Schtetl nun einmal.

Überhaupt, das Schtetl. Wer hier so etwas wie Klezmer-Romantik und nette jiddische Mammes erwartet, wird herbe enttäuscht. Hier tobt nämlich der Bär, und Lucius hat alle Klauen voll zu tun. Nachdem er gelernt hat, seine Feuerstöße richtig zu dosieren jedenfalls.

Prostituierte, die nebenberuflich mächtige Hexen sind, geben einem Drachen schon etwas zu tun. Und Lucius entspannt sich am besten beim Bloggen. Er erzählt seinen Followern sehr viel aus seinem Leben und seiner Arbeit. Da waren diese schrägen Typen, die den ganzen gewinnträchtigen Laden übernehmen wollten. Sogar eine Biker-Gang hatte da goldene Rosinen im Kopf. Unnötig zu sagen, dass vereinte Hexenkraft plus Lucius' Feuerstöße für Ordnung gesorgt haben.

Die ideenreichen Gedankensprünge des Bloggers

Die Abenteuer des an und für sich sehr netten Helden sind an Sonderbarkeiten kaum zu überbieten. Oder wussten Sie vielleicht, dass der "Gott des Geldes", also Mammon, einen sehr breiten hessischen Dialekt spricht?

Wie auch immer, wenn man die Gedankensprünge des Bloggers Lucius meistert, ist man vom Ideenreichtum der Geschichte begeistert. Es geht mit schrägem Humor und keineswegs zimperlicher Sprache sehr rasant zur Sache. Zurückhaltung ist ja nicht unbedingt Drachensache. Aber der schreibbesessene Schuppenträger kümmert sich sehr gut um seine Leser, so dass es geradezu einen Abenteuerstau gibt.

Von uns gibt es eine klare Empfehlung für den Roman "Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam", der witzig und absurd, stellenweise verwirrend, aber auf jeden Fall lesenswert ist.

Der 388-seitige Fantasy-Roman von Axel Brandt wurde im September 2017 vom A. Fritz Verlag veröffentlicht und ist als Taschenbuch und E-Book erhältlich.

Dem Autor sowie dem A. Fritz Verlag danken wir herzlich für das Coverbild und das Rezensionsexemplar. Das Autorenprofil von Axel Brandt und seine Webpräsenz halten weitere Informationen bereit.

© "Eine Geschichte mit absurdem Ideenreichtum" - eine Rezension von , 2018.

Absurde Geschichten und Romane: Wir suchen stets neue Autorinnen und Autoren!

Sponsoren und Investoren

Sponsoren und Investoren sind jederzeit herzlich willkommen!
Wenn Sie den Beitrag auf dieser Seite interessant fanden, freuen wir uns über eine kleine Spende. Empfehlen Sie uns bitte auch in Ihren Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook oder Google+). Herzlichen Dank!

Erfahren Sie mehr über unsere Bücher!
Kurz-Infos und kostenlose Leseproben

Nach oben Sitemap
Impressum Datenschutz

Hinweis: Diese Webseite kann Werbeanzeigen und Werbeeinblendungen oder eingebundene Links von Diensten und Inhalten Dritter enthalten. Beachten Sie dazu unsere Datenschutzerklärung.