Ein Drama in der Tradition bildhafter Erzählkunst

Rezension zu "Komandir brigady": Ein Roman des Autors Robin Bade

Dramatische Erzählung: Komandir brigady

Es ist im Sommer 1938, als ein neu ernannter Brigadekommandeur in einem Zug sitzt, der nach Sibirien rattert.

Mischa ist Soldat aus Leidenschaft. Einer Leidenschaft, die seiner Verehrung für seinen gefallenen Vater entspringt und die seinen Charakter geformt hat. Es ist nicht gerade leicht, in dieser Zeit zu leben, in der Stalin die Sowjetunion in eisernem Griff hat. Die Umbrüche der letzten Jahre haben dem Volk viel abverlangt, und das Gefüge der neuen Gesellschaft ist zerbrechlich.

Und jetzt fährt also ein neuer Kommandant in das gefürchtete Sibirien. Mit ihm fahren zwei Männer, die als Arbeiter ausgewiesen und ihm unterstellt sind.

Der junge Kommandeur war zuvor schwer verwundet worden, als ein Rekrut ihn versehentlich angeschossen hatte. Noch braucht er Krücken, doch sein neuer Einsatzort ist längst bestimmt.

Das Drama nimmt seinen Lauf

Der Autor Robin Bade lässt den Leser diese Männer begleiten, ganz in der Tradition bildhafter Erzählkunst. Fast leidenschaftslos ersteht ein Realismus, der in seiner Eindringlichkeit fast schon wieder unwirklich jedes Detail dieser Reise beschreibt. Eine Reise in ein menschliches Gebiet des Grauens.

Wie Mischa bald weiß, ist nicht das unbarmherzige Land, in das er fährt, das Gefährliche an diesem unverhofften Kommando. Die Gefahr liegt in den Menschen und den dunkelsten Landschaften ihrer Seelen. An seinem neuen Standort angekommen, einem verwahrlosten Stützpunkt mit sonderbaren Insassen, lernt er ein Grauen kennen, das dem des Krieges in nichts nachsteht. Und das diejenigen, die ihm zu nahe kommen, ebenso unwiderruflich frisst.

Unser Fazit: Eine beklemmende Geschichte, die lange nachwirkt - und ein Buch mit Suchtfaktor. Diese dramatische Erzählung wird man immer wieder aus seinem Bücherschrank holen wollen.

"Komandir brigady", ein Roman des Autors Robin Bade, liegt als Taschenbuch (244 Seiten) sowie als E-Book vor.

© "Ein Drama in der Tradition bildhafter Erzählkunst" - eine Rezension von , 2018. Dem Autor Robin Bade danken wir herzlich für das Coverbild und das Rezensionsexemplar

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