Wege aus dem Schmerzkreislauf

Der Erfahrungsbericht "Vom muskulär-faszialen Schmerz befreit!"

Rezension zum Sachbuch der Autorin Gaby Barton

Rezension zum Sachbuch der Autorin Gaby Barton

Schmerzen sind treue Begleiter, zu manchen Zeiten fordernder als sonst, manchmal auch flüchtig in ihren Berührungen. Aber eines ist sicher: Schmerzen nehmen viel vom Leben weg, senken die Qualität und greifen in die Seele ein.

Menschen mit chronischen Muskelschmerzen kennen das, andere sind gerade dabei, es kennenzulernen. Oft sind die Schmerzen nicht recht lokalisierbar, scheinen zu wandern und sind doch präsent genug, um uns von allem einen guten Teil abstreichen zu lassen.

Was kann der Schmerzleidende tun?

Die Autorin Gaby Barton legt mit ihrem Titel "Vom muskulär-faszialen Schmerz befreit!" ein sehr hilfreiches Buch vor, das zu einem großen Teil ihre eigene Schmerzgeschichte erzählt. Oder vielleicht sollte man besser sagen: ihre Schmerzreise. Denn der Weg vom leichten Unbehagen bis zum Eingeständnis und dem letztendlichen Ankommen in der Schmerzfreiheit ist lang.

Konsequent verständlich zeigt die Autorin Wege auf, die aus dem schmerzlichen Kreislauf führen können, in dem viele von uns gefangen sind. Sie hat ihren persönlichen Weg in fünf Etappen beschrieben, von der direkten Triggerbehandlung der Schmerzknoten über die Neuordnung des Alltags. Ganz wichtig ist dabei die "Überarbeitung" der Wahrnehmung, denn gerade die ist in ihrer Subjektivität ein großer Faktor - gegen den Schmerz und leider auch für ihn. Körperfreundliche Bewegungsabläufe gehören ebenso zum Programm wie die fasziengerechte Unterstützung des Körpers.

Möglichkeiten der Selbstbehandlung

Die ersten drei Kapitel, in die Gaby Barton ihr Buch gegliedert hat, beziehen sich auf die persönliche Erfahrung, auf alternatives Wissen und auf alternative Behandlung. Verschiedene Betrachtungsweisen über die Ganzheit von Psyche und Körper sind hier ebenso Thema wie die finanzielle Seite des Schmerzes, denn die gibt es zweifellos. Großes Gewicht liegt auf den Möglichkeiten der Selbstbehandlung, vor allem der "Triggerpunkt-Selbstbehandlung".

Im vierten Kapitel bietet die Autorin zwölf Selbsthilfe-Übungen aus eigener Praxis an, die den Schmerzleidenden in Form eines Selbstdialoges unterstützen können, seine inneren Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und gelassener durch den Alltag zu gehen.

Gaby Bartons Buch ist grundsätzlich für jeden Betroffenen interessant. Aber es wird in vielen Teilen diejenigen unter uns ansprechen, die ihre Selbstständigkeit sehr hoch einschätzen und sie festigen und bewahren wollen. Die gesammelten Erfahrungen und Informationen sind dabei für den Leser ebenso hilfreich wie für die Autorin selbst. Und wer sagt, dass ein Sachbuch nicht spannend sein kann?

Hinweise zu den Buch-Versionen

Rezensiert wurde von uns das Sachbuch "Vom muskulär-faszialen Schmerz befreit! Erfahrungsbericht plus Selbsthilfe Übungen für alternative Behandlungswege" (ISBN 978-1546664093). Das Taschenbuch ist 186-seitig, als Kindle-Edition ist es ebenfalls erhältlich.

Unter dem ähnlichen Titel "Vom muskulär-faszialen Schmerz befreit! Erfahrungsbericht Einstiegshilfe in alternative Behandlungswege" liegt das Buch auch vom Verlag tredition in 196 Seiten vor (ISBN 978-3743942523); der IV. Teil mit Selbsthilfe-Übungen ist hier nicht enthalten, ansonsten ist dieses Buch inhaltsgleich mit dem oben genannten und in schmalerem Format (als Taschenbuch sowie als gebundene Ausgabe).

© "Wege aus dem Schmerzkreislauf" - eine Rezension von , 2017. Bei der Autorin Gaby Barton bedanken wir uns herzlich für das Coverbild und das Rezensionsexemplar; beachten Sie die Informationen zur Autorin, ihren Werken und ihren weiteren Projekten

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