Das steinerne Brot von Hellinghausen

Die komplette Geschichte ist im Taschenbuch enthalten.
Bestellmöglichkeit: Taschenbuch "Deutsche Mythen, Sagen und Legenden"
Brotlaib

In dem kleinen Ort Hellinghausen, der zum westfälischen Lippstadt gehört, erzählt man noch heute die Geschichte vom steinernen Brot. Die Geschichte nahm vor vielen, vielen Jahren ihren Anfang, als sich zwei Schwestern verheirateten. Beide fanden passende Männer, die um sie freiten, und für beide Geschwister läuteten alsbald die Hochzeitsglocken und ein denkwürdiges Fest wurde gefeiert.

Beide Mädchen hatten sich nie sehr nahe gestanden, doch freute sich an diesem Tage eine über das Glück der anderen. Mit dem eigenen Hausstand begann für jede ein anderes Leben, und so sah man sich seltener, hatte doch jede ihre eigene Familie zu versorgen.

Das Schicksal mischt die Karten immer wieder neu, und so verlief das Leben der beiden Schwestern sehr unterschiedlich. Beide Mädchen hatten in Geschäftsdingen begabte Männer geheiratet, und der eine häufte durch kluge Schachzüge Taler auf Taler und baute bald ein herrschaftliches Haus für sich und seine Frau, um mit ihr darin zu wohnen.

Die andere Familie hatte ebenfalls ein gutes, wenn auch nicht überreichliches Auskommen und sah ihr Glück in dem reichlichen Kindersegen, der das Haus mit viel Leben und Liebe erfüllte, und an dem die Eltern ihre helle Freude hatten. Hier ging es nicht so steif und vornehm zu wie im Haus der reichen Schwester, aber alle liebten einander und fanden ihre Erfüllung in einem zufriedenen Zusammenleben.

* * * Ende der Leseprobe aus unserem Buch * * *

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© Text zu "Das steinerne Brot von Hellinghausen": , 2009. Bildnachweis: pixabay.com, CC0 (Public Domain Lizenz)

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