Die Sage von der Loreley

Buchtipp: Mehr Sagen sind in unserem Taschenbuch erschienen.
Bestellmöglichkeit: Taschenbuch "Deutsche Mythen, Sagen und Legenden"
Loreley

Bei Sankt Goarshausen am Rhein erhebt sich der Loreleyfelsen, von dem die Sagen folgendes berichten:

Vor langer Zeit arbeiteten die Rheinfischer hart um ihr tägliches Brot und rangen dem Fluss nur schwer den Fang ab, den sie brauchten, um ihr Leben zu fristen.

Damals war der Strom weit weniger gebändigt und begradigt als in heutigen Zeiten, und es gab viele gefährliche Stellen mit Strudeln und Untiefen. Besonders am Fuße des Loreleyfelsens war der Fluss nicht sicher zu befahren, der schroffen Klippen und tückischen Strömungen wegen.

Die gerade an diesen Stellen besonders reichen Fanggründe lockten immer wieder wagemutige oder wohl auch verzweifelte Fischer an, die trotz der Gefahren ihr Glück versuchen wollten und des Nachts bei Vollmond ihre Netze auswarfen. Das bekam ihnen nicht gut, und oft wurden die Trümmer der Kähne und die zerschmetterten Körper der Leichtsinnigen stromabwärts ans Ufer gezogen.

Wundersamerweise hatten aber manche Fischer Glück an diesen Stellen, so als stände ihnen die Vorsehung bei und führe die Kutter sicher durch alle Gefahren. Diese Begünstigten erwarben mit der Zeit einen gewissen Wohlstand, der sie über ihre Standesgenossen erhob.

* * * Ende der Leseprobe aus unserem Buch * * *

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© Text zu "Die Sage von der Loreley": , 2009. Bildnachweis: pixabay.com, CC0 (Public Domain Lizenz)

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