Eine Geschichte vom Starnberger See

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Starnberger See

Der Junge stand am Seeufer und warf flache Kiesel hinein ... einen nach dem anderen ... und beobachtete, wie sie versanken. Missmutig, weil sie nicht so recht springen wollten, warf er größere Steine mit aller Wucht hinaus auf die Wasseroberfläche.

"Na, pass jetzt aber auf, dass du den Würm nicht aufweckst", sagte da eine freundliche Stimme hinter ihm. Der Junge fuhr herum und sah in die freundlichen Augen eines alten Mannes, der auf seinen Stock gestützt wohl schon einige Zeit hinter ihm gestanden hatte.

Mit schiefgelegtem Kopf fragte der kleine Steineschleuderer: "Der Würm? Wer ist das?" Da lächelte der Herr und fing an zu erzählen, wobei er langsam weiterging, jetzt mit einem neugierigen Begleiter an seiner Seite.

Der Starnberger See hier habe nicht immer so geheißen - vor langer Zeit hatte man ihn Würmsee genannt. Das hatte nichts mit Würmern zu tun gehabt, sondern mit dem Namen eines Zuflusses, der Wirm. Aber trotz allem erzählte man sich, so sprach der alte Herr weiter, dass seit Urzeiten auf dem tiefen Grunde des Sees ein Drache schlafe. Zusammengerollt liege er da, den riesigen Kopf unter seinem mächtigen Drachenleib gesteckt wie ein schlafendes Hündchen.

* * * Ende der Leseprobe aus unserem Buch * * *

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© Text zur Geschichte vom Starnberger See: , 2009. Bildnachweis: pixabay.com, CC0 (Public Domain Lizenz)

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