Die Wolfs- und die Feeneibe zu Dahlhausen

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Mystischer Baum

Vor sehr langer Zeit war das Tal der Wupper schon von dichten und wildreichen Wäldern bedeckt. Damals lebten noch nicht viele Menschen im Tal, und in die fast undurchdringlichen Wälder wagte kaum einer sich weit hinein.

Zudem gingen Geschichten um, von sonderbaren Erscheinungen und Geschöpfen, die man zwischen den Bäumen gesehen haben wollte. So ging die Rede von einer unnatürlich schönen jungen Frau oder eher Fee, die von einem goldfarbenen Wolf begleitet wurde, seit langem von Mund zu Mund, und von dahin zu vielen Ohren.

In einer Herberge wollte eine vornehme Jagdgesellschaft die Nacht verbringen, bevor sie am nächsten Morgen zu den Wäldern aufbrechen wollte. Im Schankraum saß man noch bei einem Becher Wein zusammen und war guter Dinge wegen des Jagdvergnügens, das erwartet wurde.

Nun hatten auch die Herrschaften von den Geschichten gehört und trieben übermütige Späße damit. Einer der besten Jäger, ein junger und schmucker Mann von Adel, war gerade das bevorzugte Ziel der weinseligen Reden. Ob er anstatt der Sauen wohl lieber auf Wölfe anlegen, oder ob er gar auf schöne junge Frauen pirschen wolle, fragte man ihn im Scherz.

* * * Ende der Leseprobe aus unserem Buch * * *

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© Text zu "Die Wolfs- und die Feeneibe zu Dahlhausen": , 2009. Bildnachweis: pixabay.com, CC0 (Public Domain Lizenz)

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