Negatives Arbeitsklima unerwünscht!

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Negatives Arbeitsklima unerwünscht

Ein negatives Arbeitsklima ist weder gut, noch schlecht. Es ist, was es ist: Ein negatives Arbeitsklima! Natürlich will man ein solches nicht als Dauerzustand in seinem Unternehmen haben, aber es zu verteufeln und sich sogar davor zu fürchten, bringt einen auch nicht weiter.

Darum ist das negative Arbeitsklima unerwünscht

Es ist nur allzu verständlich, dass ein negatives Arbeitsklima verachtet wird. Denn es schmälert die Arbeitsleistung der Mitarbeiter, senkt die Motivation der Kollegen, führt zu mehr Stress auf der Arbeit und kann sogar den unternehmerischen Gewinn einbrechen lassen. Da Gewinn und Umsatz direkt der Arbeitsleistung entsprechen, leiden die unternehmerischen Werte unter einem schlechten Arbeitsklima.

Trotz der heftigen Auswirkungen eines schlechten Betriebsklimas nützt es Ihrem Unternehmen! Aber nur, wenn Sie damit bewusst umgehen! Denn ein negatives Arbeitsumfeld zeigt Ihnen genau, woran es hakt. Es schweißt Ihre Kollegen zusammen. Denn eine Mannschaft schweißen vor allem schlechte Zeiten zusammen. Dies mag daran liegen, dass sie ein Test für den Charakter sind. Gemeinsam Probleme zu lösen fordert mehr Einsatz, als gemeinsam im Erfolg zu baden.

Haben Sie keine Angst!

Das negative Arbeitsumfeld zerstört nicht Ihr kollegiales Gefüge. Im Gegenteil! Es schweißt sie alle zusammen, wie bereits erwähnt.

Lösen Sie sich von der Angst, möglicherweise eine schlechte Stimmung zu haben. Legen Sie den Drang ab, perfekt sein zu müssen. Und nehmen Sie die Stimmung so wahr, wie sie ist. Bewerten Sie sie nicht mit "gut" und "schlecht". Nehmen Sie sie einfach wahr.

Wie Sie das negative Arbeitsklima wahrnehmen?

Bevor Sie kopflos durch die Abteilungen huschen, sich fragend: Na, wo ist die schlechte Stimmung? Wo - Wo sind die Zeichen?

Und genau darum geht es! Das können Sie, aber auch Ihre Mannschaft tun, um die Stimmung in Ihrem Unternehmen zu untersuchen und wahrzunehmen.

Reden Sie miteinander! Glauben Sie mir, dieser Ratschlag ist so wertvoll, wie er ignoriert wird. Es wird einfach nicht in den allermeisten deutschen Unternehmen miteinander gesprochen. Wie sonst sollten Sie erfahren können, was Ihre Kollegen denken, woran sie möglicherweise kranken, wenn Sie sie nicht fragen.
Ja, es kostet Zeit. Ja, es kostet Kraft. Ja, es ist auch aufwendig. Aber meinen Sie nicht auch, dass es sich lohnt?
Erst wenn Sie wissen, was Ihre Kollegen denken, können und sollten Sie handeln. Wenn Sie aktiv werden, ohne zu wissen, was ihnen als Mannschaft wichtig ist, dann sind Sie zwar aktiv, aber effektiv noch längst nicht!

Und achten Sie darauf, dass Sie direkt miteinander sprechen! Eben von Auge zu Auge mit Ihren Mitarbeitern! Fragen Sie nicht über irgendwelche WhatsApp-Gruppen in die Runde hinein: "Hat jemand etwas bezüglich einer schlechten Stimmung erkannt? Ach ja, wenn der Betroffene auch noch einen Lösungsvorschlag hat, dann bitte her damit!" Auch E-Mails wirken distanziert auf Ihre Kollegen, wenn der betroffene Kollege erkennt, dass in "Empfänger" alle weiteren 150 Kollegen gelistet wird. Ihre Kollegen fühlen sich dann als Menschen nicht wahrgenommen. Daher: Sprechen Sie mit Ihren Kollegen möglichst privat und ungestört. Dies schafft nicht nur Vertrauen, weil der andere den Eindruck erhält, dass man sich Zeit für ihn nimmt, als auch, dass man ihn persönlich meint. Denn allzu leicht kann jemand - selbst in einer kleinen Runde - untergehen. Nicht so in einem vertraulichen Gespräch!

Und wenn es soweit ist, hören Sie zu! Hören Sie zu, was Ihr Gegenüber zu sagen hat. Denn dessen Informationen und seine subjektiven Eindrücke, hinsichtlich der Stimmung am Arbeitsplatz, können für Sie Gold wert sein!

Hören Sie zu und verstehen Sie! Wenn Sie zuhören und verstehen, was Ihnen der andere Kollege sagen will, dann werden Sie auch wissen, was Sie als Team gemeinsam tun können.

© "Negatives Arbeitsklima unerwünscht!". Textbeitrag: CW, 03.2017. Bildnachweis: pixabay.com, CC0 (Public Domain Lizenz)

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