Bücher von Reimar Oltmanns: Kein schöner Land in dieser Zeit

Verlorene Illusionen - Reportagen, Berichte, Porträts, Erzählungen zur Zeitgeschichte

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Kein schöner Land - Band 1

Kein schöner Land - Band 1

Milieubeschreibungen, Erzählungen und Berichte des Autors Reimar Oltmanns über die Mächtigen, Verbannten wie Ausgesperrten in vielen Ländern in ihren Epochen belichten die Wirklichkeit dieser Jahrzehnte. Sie zeigen eindrucksvoll verschiedene Denkweisen, Gefühle, Ohnmachtsmomente und einen unbändigen Freiheitswillen der beschriebenen Einzelschicksale überall auf der Welt.

Der Autor war als Reporter für verschiedene deutsche Magazine an vielen Krisen- und auch Kriegsschauplätzen als Berichterstatter unterwegs. Seine Bücher machen nachdenklich. Oltmanns berichtet vorgeblich über Hunger, Umweltzerstörung, Kindesmisshandlungen, Folter im Namen der Terroristen-Jagd, weltweite Überwachung wie Durchleuchtung des einst unbescholtenen Bürgers. Schauplätze, gar Anlässe mögen sich verändert haben. Grundbedingungen des Überlebenskampfes schaffen vielerorts neue Aktualitäten.

Beide Bücher von Reimar Oltmanns umfassen ganze 40 Jahre - und vier Jahrzehnte sind kein Tag - was wir wollten, was aus uns geworden ist. Leser wie Leserinnen werden unweigerlich über die anschaulichen Texte reflektieren, weil sie sich fragen, welche Fortschritte für die Würde des Menschen tatsächlich - in Sachen Demokratie, Menschenrechte, gegen Ausbeutung der Bevölkerung - gemacht worden sind. Es hat sich, das belegen die beiden Bände, wenig verändert. Hoffnung? - Fehlanzeige.

Kein schöner Land - Band 2

Kein schöner Land - Band 2

Aber auch in Europa - vornehmlich in Deutschland - werden Oltmanns Reportagen und Beschreibungen zu einem Stück Geschichtsbegleitung, Geschichtsbeschreibungen. Die politische Routine in den Hauptstädten dieses Kontinents entpuppt sich zunehmend geschmeidiger, konturloser zu einer TV-Soap. Die Wirklichkeit (dies zeigen Oltmanns Texte über die Oben-und-Unten-Verhältnisse) in Deutschland hingegen - dort draußen in den Provinzen und Regionen - folgt längst ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten, Lebensgefühlen und Erfordernissen. Es sind kaum wahrnehmbare Verzagtheiten von Menschen, die sprachlos am Wegesrand stehen - Menschen als Kostenfaktor.

Gleichwohl lauern überall auf diesem Kontinent Aufbrüche - Frauen-Aufbrüche. Es sind Frauen in Deutschland, Frankreich und Italien, die sich mit diesem sie lähmenden Zustand gesellschaftlicher Stagnation nicht abfinden wollen - mit der von den Medien eingehauchten Gleichgültigkeit der Empfindungen, einer Epoche des Verdrusses. Einer offenkundig omnipotenten Ära, die scheinbar alles im Griff zu haben scheint - Folter, Hunger, Armut, Analphabetismus - und wieder Seuchen... zu "Betriebsunfällen" verharmlost.

Es sind Bücher, die politische Zusammenhänge verdeutlichen und emotional berühren. Wie schrieb der Autor: "Was wir wollten, was aus uns geworden ist." Für den Geschichts-Unterricht sehr zu empfehlen.

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Der Autor:

Reimar Oltmanns - ein deutscher Journalist und Buchautor - wurde 1949 in Schöningen in der Nähe der niedersächsischen Kreisstadt Helmstedt geboren. Er volontierte bei der Cuxhavener Zeitung und der Hannoverschen Presse. Seit den siebziger Jahren schrieb er für zahlreiche Zeitungen und Magazine, unter anderem die Frankfurter Rundschau, den Stern, den Spiegel und die Zeit, sowie auch für Buchverlage.

In Reportagen berichtete Oltmanns aus Afrika, Südamerika, Asien und Osteuropa. Zu Westeuropa verfasste er Features und Reiseskizzen vor allem aus Italien und Frankreich. Seit 2009 lebt Reimar Oltmanns im österreichischen Graz.

Reimar Oltmanns im Web: www.reimaroltmanns.eu

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Die Bücher (via Amazon lieferbar):

Kein schöner Land in dieser Zeit. Verlorene Illusionen - Reportagen, Berichte, Porträts, Erzählungen zur Zeitgeschichte (Books-on-Demand, Norderstedt 2010)

  • Band 1 (1969-1979), 432 Seiten, ISBN 9783842332942
  • Band 2 (1980-2010), 356 Seiten, ISBN 9783842333130
           

© Pressenet / Text sowie Abbildungen mit freundlicher Genehmigung des Autors

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