Durch Memoria Brücken bauen

Gedenkreden als biographische Skizzen mit Trauertagebuch

Was ist der Tod?

Bei einem Abschied wünschen sich viele Hinterbliebene etwas Bleibendes vom Verstorbenen, möchten offen gebliebenes klären oder suchen Antworten. Um diese Wünsche zu erfüllen, entwickelte die Biographin Irene Wahle ein Erinnerungsstück, die "Gedenkreden als biographische Skizzen mit Trauertagebuch".

Seit mehreren Jahren arbeitet die gebürtige Blankenburgerin im deutschsprachigen Raum. Sie gestaltet besondere Abschiedsfeiern, die maßgeschneidert in Wort und Gestaltung den Geist und die Persönlichkeit eines Menschen reflektieren.

Herzstück jeder persönlichen Trauerfeier ist die exklusive Gedenkrede, die die Geschichte eines Menschen - orientiert am roten Faden seines Lebens - erzählt, und auch den Blickwinkel von Angehörigen, Freunden und Kollegen einbezieht. Feinfühlig wird über das Sterben und den Tod eines Menschen berichtet, Antworten auf Sinn- und Seinsfragen gegeben und Dank an den Verstorbenen für sein Dasein ausgesprochen.

Zu Beginn der Zusammenarbeit holt Irene Wahle die Menschen dort ab, wo sie stehen. Oft findet in diesen Momenten langes Leiden ein Ende oder der Gevatter hielt plötzlich die Lebensuhr von jemandem an. Frau Wahle ist für Betroffene und Hinterbliebene aktive Zuhörerin, die Menschen begleitet und sie durch die Dunkelheit der endgültigen Trennung ins Licht ihrer unvergesslichen Erinnerungen führt. "Aus der Rückwärtsbetrachtung schöpfen Betroffene und Trauernde Kraft und Trost. Das intensive Nachdenken hebt sie heraus aus der momentanen Situation", so die Biographin und fügt hinzu: "Menschen können Zuflucht nehmen in Augenblicken gelebten Beisammenseins und diese zum zweiten Mal 'erleben'."

Möglicherweise war dies der Moment, als er ihr zum ersten Mal begegnete und verzaubert in ihre smaragdgrünen Augen schaute. Oder als sie sich einen Traum erfüllte und auf einem schwarzen Pferd mit wehenden Haaren an einem himmelblauen Tag am feinsten Sandstrand, den die Welt zu bieten hat, entlang ritt. Oder vielleicht diese Minute, als er vor einem der Bundespräsidenten stand, um sich jenes rote begehrte Kreuz - den Bundesverdienstorden am Bande - für seine vollbrachte Lebensleistung im Dienste des deutschen Volkes an seine linke Brust heften zu lassen.

"Die Menschen verändern sich in solchen Augenblicken", so Wahle. "In ihren Augen, gerade noch tränengefüllt und traurig, tritt ein schimmerndes Leuchten, während ihre Lippen ein verträumtes Lächeln umspielt und die Gesichtszüge sich entspannen ... und bald darauf der ganze Mensch", so die Biographin. "Manche Menschen fangen urplötzlich an zu prusten, wenn sie sich an eine lustige Episode erinnern", ergänzt sie sich.

Den essenziellen Lebensfragen Raum geben

Was ist der Sinn von allem? Was ist der Tod? Was kommt danach? Wer bin ich? Wem diese Fragen wichtig sind, kann sie sich im Gespräch mit seinen Anverwandten oder in der Reflexion mit der Biographin beantworten lassen.

Die meist abschließende Frage: "Wofür sind Sie Ihren Mitmenschen bzw. Ihren Verstorbenen dankbar?", löst bei Betroffenen oder Hinterbliebenen oft tiefes Nachdenken aus. Manche Menschen brauchen etwas Zeit, um die passende Antwort zu finden. "Von den Ergebnissen bin ich stets berührt", sagt Deutschlands erste Abschiedsgestalterin. Die Dankbarkeit ist eine universelle Kraft, die etwas in uns Menschen bewegt und uns Sinn offenbart.

Der 82jährige Solobassist Gerhard Müller legte in einer schweren Lebensphase fest, was ihm einmal nachgerufen werden soll. Er meinte in etwa: "... das ist schon ein Schritt, sich mit dem eigenen Tod zu befassen. Wenn ich darüber nachdenke, bin ich dem Sensenmann dreimal von der Schippe gehopst, habe dennoch ein schönes Alter erreicht und mein Leben genossen. In meinem tatenreichen, aktiven Leben habe ich viel geschafft und etwas geschaffen. Als Musiker konnte ich meinen persönlichen Lebensweg verwirklichen und ich freue mich sehr, dass ich die Liebe zur Musik in meiner Familie weitertragen konnte und etwas von Wert und Bestand hinterlasse. Das erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit."

Der Historiker und Autor Prof. Dr. Axel Fair-Schulz kommentierte Wahles Arbeitsweise so: "Sie vermittelten Trost gerade durch Ihre undogmatische Herangehensweise und ohne die Komplexitäten von Leben und Sterben in Formeln zu pressen. Mit freundlichen Grüßen aus den USA."

Das Ergebnis der gemeinsamen intensiven Auseinandersetzung ist eine exklusive Gedenkrede. Wer das Gesagte dieser tiefgründigen Gedenkreden mehr als einmal nachlesen möchte, wer durch Fragen Brücken zu seinen Verstorbenen bauen und sich kreativ mit der Trauer auseinandersetzen möchte, der findet in diesem wertvollen Buch den passenden persönlichen Wegbegleiter.

Die "Gedenkreden als biographische Skizzen mit Trauertagebuch" werden in gewünschter Auflage und Gestaltung (Standardvariante oder individuell) arrangiert, sowie durch Fotografien, Zeichnungen oder Zeugnisse durch die Biographin Irene Wahle ergänzt.

Nähere Informationen zur Gestaltung des Abschiedsfestes

Über die Biographin:

Irene Wahle ist seit Dezember 2004 als Biographin und Abschiedsgestalterin selbstständig. Die Freiberuflerin konzipiert, schreibt, gestaltet und produziert in Kooperation mit langjährigen Partnern Biographien. Außerdem plant, entwickelt und zelebriert Irene Wahle mit Betroffenen und Hinterbliebenen besondere, kunstvolle und persönliche Abschiedsfeiern.

Im Jahr 2008 gewann die Biographin den "1. Deutschen Biographiepreis" für die Lebensgeschichte des Berliner Betriebsingenieurs Hans Heckmann. Der "Kandelaber-Heckmann" ist als 365-seitige Hardcoverausgabe mit 80 ganzseitigen Fotos in schwarz-weiß und Farbe erschienen.

Irene Wahle setzt sich mit ihrer Arbeit dafür ein, Lebenserinnerungen als wichtigen Teil unserer Kulturgeschichte zu bewahren, den Horizont des Tabuthemas Tod zu öffnen und dem Abschied ein kunstvolles und persönliches Gesicht zu geben.

© "Durch Memoria Brücken bauen: Gedenkreden und Trauertagebuch" - ein Beitrag von Biographin Irene Wahle. Bildnachweis: Pressenet

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