Fünf hilfreiche Tipps bei Wasserschaden

Wasserschaden

Wird in einem Haus ein Wasserschaden gefunden, dann sollte schnell gehandelt werden. Wer hier längere Zeit zögert, auf den können hohe Folgekosten zukommen. Am wichtigsten zu Beginn ist immer, dass die Ursache rasch entdeckt wird und dann auch schnellstmöglich abgestellt wird. Leider ist dies nicht leicht, denn es gibt viele Ursachen für Wasserschäden. Zum Teil sind Wasserschäden relativ harmlos, es gibt allerdings auch schwerwiegende Wasserrohrbrüche.

Dennoch heißt es auch hier, dass ein kleiner Schaden nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Beispielsweise kann der Schlauch von einer Waschmaschine geplatzt sein, wo einige Liter Wasser schnell ausgelaufen sind. Wer hier schnell reagiert, der kann verhindern, dass Feuchtigkeit in das Bauwerk dringt. Würde die Feuchtigkeit in das Bauwerk gelangen, dann dauert es sehr lange, bis dieses wieder trocken ist. Dies führt nicht selten zu einer Schimmelbildung.

Noch etwas ernster ist ein Leitungswasserschaden, denn an dieser Stelle können schnell größere Wassermengen austreten. Wer hier den Schaden entdeckt hat, der sollte sofort den Hauptwasserhahn schließen. Zusätzlich sollte eine Fachfirma hinzugezogen werden, die sich ein Bild davon machen kann, was für ein Schaden bereits entstanden ist. Ein Tipp im Bereich Baugutachten ist zum Beispiel die Firma K+K Ingenieurbau aus Berlin (www.kk-ingbau.de).

Die Trocknung

Handelt es sich um einen größeren Wasserschaden, dann sollten Estrich und Mauerwerk getrocknet werden. Die Trocknung auf dem natürlichen Wege dauert zu lange und dann kommt es bei der Feuchtigkeit zur Entfaltung der zerstörerischen Kraft. Handwerker haben in den Maschinenparks spezielle Trockner, womit die Trocknung bereits nach kurzer Zeit erledigt ist. Es gibt allerdings auch Fälle, wo von dem Bauwerk Teile abgetragen werden müssen. Besonders wenn Gipskarton-Platten bereits durchfeuchtet sind, können diese nicht mehr gebraucht werden. Diese Platten können durch eine Fachfirma einfach ersetzt werden.

Die Haftungsfragen

Bei Schäden an sämtlichen Dingen, die fest mit dem Gebäude verbunden sind, zahlt die Gebäudeversicherung. Mit zu diesen Dingen gehören beispielsweise Parkett oder Fliesen. Die Versicherung übernimmt dabei auch die Trocknung. Die Hausratversicherung kümmert sich hingegen um Schäden an beweglichen Sachen. Mit zu diesen Sachen gehören beispielsweise Elektrogeräte, Teppiche und Möbel. Hier wird der Neuwert gezahlt und nicht nur der Zeitwert. Versicherungen kommen meist nicht für die Kosten auf, wenn der Wasserschaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde. In der heutigen Zeit gibt es bei der Hausratversicherung allerdings auch schon Policen, welche sogar für fahrlässige Schäden haften, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt werden.

Die wichtigsten Informationen

Eine umfassende und schnelle Sanierung ist nach einem Wasserschaden immer wichtig. Die fachgerechte Trocknung von betroffenen Wänden ist dabei besonders wichtig. Wenn das Mauerwerk feucht bleibt und nicht sorgfältig gearbeitet wird, dann kann sich Schimmel bilden. Damit auch der zukünftige Wasserschaden ausgeschlossen werden kann, ist die Ursache zunächst genau zu identifizieren. Bei einem Waschmaschinenschlauch oder einem Rohrbruch ist die Feststellung nicht sehr schwer. Ist eine Mauer allerdings nass, ohne dass direkt ein Grund erkannt wird, dann sollte ein Fachmann eingeschaltet werden.

© "Fünf hilfreiche Tipps bei Wasserschaden" - ein Textbeitrag von RD. Foto: Pressenet

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