Höherer Blödsens: Regeln nehmen eine Auszeit

Rezension zu "Hösens: Höherer Blödsens"

Ein Buch der Autoren Daniel Ableev und Helmut Glatz

Hösens: Höherer Blödsens

"Was sagte einst der Dachs zum Lachs?" Oder war es eher umgekehrt? Wer da Mäuschen spielen will, der amüsiere sich mitten durch ein unglaubliches Bilderbuch mit noch unglaublicheren, winzigen Gedichtchen.

Was im Land des höheren Blödsens alles passiert, ist jenseits aller Limericks, Clerihews oder sogar Klapphornversen: "Hösens: Höherer Blödsens" ist ein sinnfreies Wunderbuch für Erwachsene, die vielleicht doch einen Sinn suchen und dann plötzlich an den Nöten einer Milbe teilhaben oder unversehens Appetit auf Lachsbraten bekommen.

Rationell denkende Leser könnten unter Umständen an einen geheimen Code denken, doch die Sinnlosigkeit erschließt sich irgendwann und wird zum Erlebnis. Sinnfreiheit ist oberflächlich besehen allein schon eine Reise wert.

Doch wer sich traut, kann tiefer schürfen.
Und - pardon - das Hösens-Büchlein schlürfen.

Was die Wortgespinste bringen, zeigen auch die Bilder im Band, denn die phantastischen Zeichnungen von Helmut Glatz sind unwiderstehlich. Genauso wie die kleinen Wortwortspiel-Splitterchen der beiden Autoren, des freien Seltsamkeitsforschers Daniel Ableev und des Künstlers Helmut Glatz, die sich bei jedem Gedicht abgewechselt und aufeinander reagiert haben. Und schelmenhaft genug: Auch der Rhythmus dieses "Battle Rap" gerät gewollt und wahrscheinlich sardonisch grinsend aus seinem Gefüge.

Unser Tipp in Sachen "Seltsame Bücher":

Der illustrierte Nonsens-Poetry-Battle-Band "Hösens: Höherer Blödsens" ist wie geschaffen für spezielle Sinnverweigerer und Leute, die eine Auszeit von Regeln brauchen.

Hösens: Höherer Blödsens

Das 70-seitige Taschenbuch wurde 2017 vom Autumnus Verlag aufgelegt und ist unter den Genres Lyrik und Humor zu finden.

Den Autoren Daniel Ableev (Texte) und Helmut Glatz (Texte, Umschlagbild und Illustrationen) danken wir herzlich für das Coverbild und das Rezensionsexemplar.

© "Höherer Blödsens: Regeln nehmen eine Auszeit" - eine Rezension von , 2018.

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