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Tarot - Die Karte Vierzehn: Die Mäßigkeit

Tarotkarten und deren spirituelle Bedeutung

Tarotkarten Tarock

Nach den beunruhigenden Bildern von Tod oder Opfer erscheint die Mäßigkeit geradezu ein Hort des Friedens. Ein Engel, bzw. ein weibliches Wesen mit Flügeln, die als Luftsymbol gedeutet werden könnten, steht an einem Gewässer. In jeder Hand einen Kelch, tauscht sie den Fluss des Wassers aus, indem sie es von einem Gefäß in das andere fließen lässt. Fließen lassen, nicht schütten, das ist ein wichtiger Hinweis auf die Bedeutung.

Einer ihrer Füße steht ihm Wasser, einer auf dem Land - so ist alles harmonisch. Ruhig, mit völlig entspanntem Gesicht, handhabt und betrachtet die Frau oder der Engel den Fluss des Lebens. Im Hintergrund eine Sonne, die wie eine Krone aussieht und an Sieg denken lässt - gelbe Orchideen blühen am Ufer ... alles ist ruhig, alles ist im Fluss. Die Karte trägt bei anderen Decks auch Namen wie "Kunst" oder "Alchimie" - und der Hintergrund ist derselbe. Harmonie und Ausgleich sind die großen Themen dieses Arkanums. Das Beherrschen der Kräfte im Sinne von hegen, nicht missbrauchen.

Yin und Yang, hell und dunkel, heiß und kalt, Geburt und Tod ... in Einklang gebrachte Gegensätze. Die Füße auf der Erde und im Wasser, auf dem Rücken Flügel und zwei Kelche - die Dualität und das Ineinandergreifen aller Dinge werden hier gefeiert und Harmonie und Ausgewogenheit zelebriert.

Der Fragende erfährt so, dass alles in geregeltem Fluss ist und die Dinge so sind, wie sie sein müssen. Es besteht kein Grund zur Sorge, wenn nur das "rechte Maß" gefunden wird. Die Problemstellung wird damit auch klar, denn eben diesen Punkt finden ist die Voraussetzung für Harmonie und die innere Zufriedenheit.

Ein Ungleichgewicht bei irgendetwas, das wir tun, zu viel arbeiten oder zu viel brüten, auch ein Übermaß an sportlicher Betätigung, oder Exzesse anderer Art, sind immer von Übel und bringen früher oder später massive Probleme mit sich. Zu viel oder zu wenig, wenn das Maß fehlt, läuft es "nicht richtig rund". Dass es irgendwo ein Ungleichgewicht gibt, ist oftmals nicht bewusst, so hat zum Beispiel ein Mensch, der sich in seine Arbeit vergräbt, den Fokus auf einen bestimmten Punkt gerichtet - und was damit nicht unmittelbar zu tun hat, verliert sich in der Unschärfe des Randbereiches.

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Das gilt auch für das Geben und Nehmen. Wer verlernt, etwas zu empfangen, schafft durch dauerndes Geben und Aufopfern nicht wirklich etwas Gutes für sich und die anderen. Wer nicht in Demut annehmen kann, weil er seinen Stolz verletzt fühlt, wird auch vor allem des Stolzes wegen geben wollen, nicht aus dem Herzen heraus. Auf einem Standpunkt verharren, den Fokus sozusagen arretieren, schneidet vom Fluss des Lebens ab, man lagert sich auf gewisse Weise aus.

Jeder kennt die lakonische Frage, wenn ein Gerät nicht funktioniert: "Ist der Stecker auch drin?" Ohne Anschluss an das Stromnetz kann keine Energie fließen und das Gerät bleibt tot. Mit unserer eigenen Energie ist es nicht anders ... wir müssen die Energien fließen lassen und dürfen sie nicht blockieren. Dazu ist es aber nötig, nichts Wichtiges aus dem Auge zu verlieren.

Der Workaholic vergisst seine Familie und Freunde, der enttäuschte Mensch zieht sich zurück und will nichts mehr von den Freuden des Zusammenseins mit Freunden wissen, der Verbitterte nimmt nichts positives mehr wahr und sieht selbst in der Freundlichkeit anderer Menschen nur Hinterlist und Falschheit. Es hat irgendwann ein zu viel oder zu wenig gegeben, und das hat die Fähigkeit des Fließenlassens blockiert und somit jede Chance für Zufriedenheit und Harmonie. Der so vom Leben ausgegrenzte Mensch ist nicht mehr in der Lage, mit seinen Kräften umzugehen.

Die Alten wussten um die wohltuende Wirkung des Wassers und empfahlen von Depression bzw. von "Verhärtungen des Gemüts" befallenen Menschen, Bäder im Fluss zu nehmen oder sich an Quellen aufzuhalten. Dabei war nicht irgendeine Zusammensetzung des Wassers von Wichtigkeit, sondern allein der Aspekt des Fließens.

Kinder lieben es, an Bächen ihre Schuhe und Strümpfe auszuziehen und im seichten Wasser zu laufen oder einfach am Ufer zu sitzen und die Füße oder Hände in das Wasser zu halten. Instinktiv genießen sie die Wirkung des lebendigen Wassers. Wenn jemand das Gefühl von dauernder innerer Unzufriedenheit und Unruhe hat oder unter Blockaden leidet, ist es eine sinnvolle Übung, genau das zu tun und sich dabei der völligen Ruhe hinzugeben. Ohne Handy, ohne Kopfhörer ... einfach abschalten.

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© "Tarot - Die Karte Vierzehn: Die Mäßigkeit" - ein Textbeitrag von ; Bildnachweis: pixabay.com, CC0 (Public Domain Lizenz)

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