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Homali Sagina - Wie die Viecher

Leseprobe aus dem Psychothriller der Autorin Marie Wigand

Tarot-Buch

Ratgeber

Fantasy-Buch

Leseprobe: Homali Sagina - Wie die Viecher

Das Buch:

Stell dir vor, du wärst wie ein Tier in einem Käfig eingesperrt und könntest nicht entkommen. Genau das passiert der Protagonistin Linda, deren Mutter zuvor verschwunden ist, sowie einigen ihrer Freunde.

Im Psychothriller der Autorin Marie Wigand werden Menschen auf einen fremden Planeten entführt und müssen dort unbeschreibliche Qualen erleiden.

Leseprobe aus "Homali Sagina - Wie die Viecher":

Linda fühlte sich ziemlich benebelt. Dennoch öffnete sie zögerlich die Augen. Sie hätte sie ebenso gut geschlossen lassen können, denn es war stockfinster. Verwirrt versuchte Linda ihre Gedanken zu sammeln. Sie erinnerte sich, dass sie im Schrebergarten umgefallen war. Vermutlich ein Zusammenbruch wegen nervlicher Überlastung. Die Mitglieder von Jasons Detektivtruppe mussten Linda gefunden und den Krankenwagen gerufen haben. Das war es! Sie lag im Krankenhaus. Mitten in der Nacht. Das würde die Dunkelheit erklären.

Allmählich wurde Linda etwas klarer im Kopf und sie stellte fest, dass sie in einem reichlich unkomfortablen Krankenhaus gelandet sein musste. Das Bett war alles andere als kuschelig und nirgends war ein leuchtender Schwesternrufknopf zu sehen. Ja! Linda wollte die Schwester rufen und wissen was passiert war. Etwas ungelenk drehte sie ihren Kopf in alle Richtungen, konnte aber einfach keinen roten Knopf erkennen. Vielleicht war sie ja auch erblindet?

"Hallo? Ist da jemand?", fragte Linda etwas zögerlich.

Keine Antwort. Was war das überhaupt für ein komisches Material auf dem sie da lag? Es fühlte sich an, als würde sie auf einem Linoleumboden liegen. Wo war die verdammte Bettdecke? Linda fror ein bisschen und tastete nach allen Seiten. Überall konnte sie nur dieses hartgummiartige Material erspüren.

"Manno!", maulte Linda und erhob sich auf alle Viere.

Vorsichtig krabbelte sie ein Stück nach vorne. Rums! Linda hatte sich den Kopf gestoßen.

"Autsch!"

Sie tastete was ihr da den Weg versperrte. Es war eine Wand. Ebenfalls aus dem hartgummiähnlichen Material. Linda verstand die Welt nicht mehr. Sie krabbelte kurz nach rechts an der Wand entlang, bis sie wieder auf eine Wand stieß. Auch dieser Wand folgte sie und stieß erneut auf eine Wand. Nachdem sie eine Weile tastend herumgekrabbelt war, ging ihr auf, dass sie im Kreis kroch und dass sie sich vermutlich in einem viereckigen Hartgummibett mit hohen Seiten befinden musste.

"Die hatten wohl Angst, dass ich herausfalle", überlegte Linda.

Sie stand auf. Kurz bevor sie sich gänzlich aufgerichtet hatte stieß sie hart mit dem Kopf an eine Decke!

"Was ist das hier für ein verdammter Scheiß!?", brüllte sie wütend.

Sie bemerkte, dass sie leicht hysterisch klang. Mit eingezogenem Kopf blieb sie stehen und tastete mit den Händen nach der Decke über ihr. Nirgends war ein Ausstiegsloch. Nun drückte sie mit aller Kraft gegen die Decke. Vielleicht war es ja ein Deckel? Der vermeintliche Deckel bewegte sich keinen Millimeter. Plötzlich kam ihr ein scheußlicher Gedanke! Möglicherweise war sie ja für mehrere Tage lang scheintot gewesen! Jetzt lag sie irgendwo lebendig begraben in einem Sarg! Ganz tief unter der Erde!

Linda fing an so laut sie konnte nach Hilfe zu schreien. Wieder und wieder. Immer hysterischer. Sie warf sich gegen alle Seiten ihrer seltsamen Behausung, in der Hoffnung dass sich irgendetwas bewegen würde. Linda weinte und jammerte dabei, wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Irgendwann war sie völlig ausgepowert, heiser und sämtliche Knochen schmerzten. Resigniert ließ sie sich auf ihren Hintern fallen und begann erneut zu grübeln. ...

Wie es in diesem spannenden Psychothriller weitergeht, lesen Sie im Buch von Marie Wigand "Homali Sagina - Wie die Viecher", das als E-Book oder Printausgabe über den Internet-Buchhandel erhältlich ist.

© Bei der Autorin Marie Wigand bedanken wir uns für die Bereitstellung der Leseprobe und des Coverbildes

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