Horror: Gar nicht so weit von der Realität entfernt

Rezension zu "Eiskaltgrau" - ein Mystery-Roman von H. H. T. Osenger

Horror Eiskaltgrau

Eiskaltgrau ist das Buchcover, und "Eiskaltgrau" lautet der Titel des im Sommer 2018 erschienenen unheimlichen Romans von H. H. T. Osenger. Der AAVAA Verlag hat uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar dieses spannenden Mystery-Romans überlassen.

Vor vielen tausend Jahren gingen die Menschen daran, ihre Götter zu erschaffen, und sie erschufen sie nach IHREM Bilde. Deshalb darf es niemanden verwundern, dass die Göttersitze der Antike nicht gerade ein Hort des Friedens waren. "Oben so wie Unten", könnte man sagen. Und alle kamen einigermaßen damit zurecht. Doch es wurde noch etwas anderes erschaffen. Etwas, das aus dem stärksten Gefühl der Menschen geboren wurde: die Angst. Und die Angst erhob sich nun als ein Wesen von unbesiegbarer Stärke, das sich von dem Stoff nährte, der es geboren hatte. Und kaum etwas ist so allgegenwärtig, tödlich und korrumpierend wie die Angst.

Davon ahnt der biedere Bankangestellte ohne jeglichen Einfluss, Harry Brenner, allerdings nichts. Obwohl Angst ihm keineswegs fremd ist, denn Harry ist nicht nur der personifizierte Durchschnitt, er ist ein Sammelsurium von Ängsten. Seine Psyche verfügt über alles, was sie braucht, um sich selber kleinzuhalten. Und sie arbeitet ständig daran.

Das Böse lauert im Alltäglichen

Und gerade Harry gerät in ein amüsantes Spiel des Bösen, wenngleich es nur für den finsteren Initiator amüsant ist. Sonderbare und beängstigende Dinge geschehen in dem Bankhaus, in dem Harry arbeitet. Wo der finsterste Dämon von allen seine Spiele treibt, sollte ein Mensch wie Harry eigentlich von vornherein verloren sein, doch er ist unter einen geheimnisvollen Schutz gestellt, von dem er nichts weiß. Oder hat es etwas mit dieser Traumsequenz aus seinen Kindertagen zu tun, die ihn immer wieder von weither berührt? Da gibt es auch noch diese nette Nachbarin, die sich als einziger Mensch wirklich um Harry zu sorgen scheint.

Viel ist es nicht, das der Bankangestellte in minderer Position, Harry Brenner, über das wirkliche Böse weiß. Doch er wird sehr viel darüber lernen, denn er wird mit ihm ringen müssen.

Der Autor H. H. T. Osenger malt ein schreckliches Szenario in seinem Roman "Eiskaltgrau". Schleichende Ängste winden sich wie Tentakel um die Menschen, wickeln sie ein und machen sie zur Beute der größten und bösesten Spinne, die es je gegeben hat: dem Teufel selber, dessen wahrer Name "Angst" lautet. Das Böse lauert im Alltäglichen, aber das Gute findet sich dort auch. Damit spielt Osenger meisterhaft.

Mit sicherer Sprache und spannendem Plot geschrieben ist "Eiskaltgrau" eine faszinierende Horrorgeschichte. Und möglicherweise gar nicht so weit von der Realität entfernt, wie man meinen könnte, denn sind unsere Ängste nicht unsere größten Feinde?

Unsere Empfehlung: "Eiskaltgrau - ein unheimlicher Roman" liegt als 311-seitiges Taschenbuch vor. Im Handel ist dieser packende Mystery-Roman auch als E-Book sowie als Printausgabe in Großdruck erhältlich. Dem Autor H. H. T. Osenger und dem AAVAA Verlag danken wir herzlich für das Coverbild und das Rezensionsexemplar.

© "Horror: Gar nicht so weit von der Realität entfernt" - eine Rezension von , 2018.

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