BescheidenLyrik von Heidrun Musser |
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Aktuelles |
Bescheiden Ein kleines Kind, das neugeboren Hat noch nicht viel um die Ohren, liegt in der Wiege, plärrt und lacht und stört die Eltern gern bei Nacht. Wenn Oma Opa, Tanten kommen, dann wird es auf den Arm genommen. Der kleine Trotzkopf plärrt nun nimmer er möchte raus, und das für immer. Die Oma gibt ihm eine Rassel Der Opa eine Eisenbahn. Die Tante einen Teddybär. Ach, wenn das alle Tage wär! Die Mama sagt, so geht das nicht, was soll es mit ner Eisenbahn, wenn es noch nicht laufen kann. Der Papa freut sich unbenommen Nun hat er ein Geschenk bekommen. Das Kind, noch klein und ahnungslos, will bei der Oma auf den Schoß. Die springt auf und gibt's der Tante Undurchschaubar sind Verwandte! Oma holt den Kinderwagen, sie hat nicht gewagt zu sagen, dass sie einen hat gekauft noch bevor das Kind getauft. Tantes Brille rutscht nach unten Ihre Augen werden groß. Wo hast du den denn nur gefunden? Das Kind lacht auf ihrem Schoß. Tante gibt das Kind der Oma Sagt nur, ich muss schnell mal weg. Kommt nach fünf Minuten wieder Großer Kinderwagenschreck! Auch Tante bringt nen Kinderwagen Neu gekauft und blitze blank, Mama lacht wie eine Wilde Und ruft freudig Gott sei Dank! Ich hab gekauft ne zweite Wiege Damit das Kind bequemer liege. Das Kind indessen, qietschvergnügt Bei Oma auf dem Schoße liegt. Ihm ist egal, wer was gekauft, ihm ist egal ob es getauft. Es will nur die Erwachsenen sehn wie sie streiten, das ist schön! © Text mit freundlicher Genehmigung von Heidrun Musser für Pressenet Zur Autorenseite von Heidrun Musser Werden Sie Autor bei Pressenet und schreiben Sie Fachartikel. Info hier Hinweis: eBooks von Pressenet gibt es auf dem Portal xinxii.com. Bestellung auch direkt über uns möglich. |