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Mit "Drago – Im Netz der Arachne" hat der ursprünglich aus dem Taunus stammende Schweizer Autor Joachim H. Böttcher den dritten Band seiner Krimireihe "Thomas Schnyder ermittelt" veröffentlicht. Nach den Romanen "Esposito" und "Luna" führt Böttcher seinen Ermittler wiederum in die dunklen Zwischenräume einer Gesellschaft, deren Stabilität oft nur oberflächlich besteht. (Hinweise zu Band 1 und 2 finden Sie weiter unten)
Der neue Roman spielt erneut im Zürich der 1920er Jahre. Im Mittelpunkt steht der Ermittler der Zürcher Kriminalpolizei Thomas Schnyder, der sich nicht nur einem hochgefährlichen Fall stellen muss, sondern auch einer persönlichen Entscheidung von existenzieller Tragweite: Soll er der Zürcher Kantonspolizei treu bleiben – jenem Beruf, der ihn geprägt und erfüllt hat? Oder soll er endlich seinem Herzen folgen und gemeinsam mit Petula ein neues Leben beginnen? Für seinen langjährigen Freund, den brillanten und exzentrischen Rechtsmediziner Prof. Dr. Hansruedi Vögeli, scheint die Antwort eindeutig: Neben seinem eigenen Ego bleibt kaum Platz für Nähe oder Bindung.
Doch bevor Schnyder sein Leben ordnen kann, wird er durch einen grausigen Fund an die Realität seines Berufs zurückgerissen. An der Töss bei Kyburg wird die Leiche eines jungen Mannes entdeckt – sorgfältig arrangiert, wie eine makabre Botschaft.
Was zunächst wie ein isoliertes Gewaltverbrechen erscheint, entwickelt sich rasch zu einem Fall von internationaler Tragweite. Schnyder stößt auf ein perfekt organisiertes Netzwerk aus Menschenhandel, Zwangsprostitution und skrupellosem Betrug – eine kriminelle Struktur von erschreckender Effizienz: diskret, hervorragend vernetzt - und tödlich.
Je tiefer die Ermittlungen führen, desto deutlicher wird, dass dieser Fall weit über einzelne Täter hinausgeht. Hinter der Fassade von Ordnung, Wohlstand und bürgerlicher Sicherheit offenbart sich ein System aus Macht, Manipulation und Abhängigkeit – mit dem Potenzial, die Grundfesten der Schweiz zu erschüttern.
Unsere Leseempfehlung: (Werbelink) "Drago – Im Netz der Arachne. Thomas Schnyder ermittelt – Band 3" wurde im Mai 2026 als 424 Seiten starke gebundene Buchausgabe veröffentlicht (ISBN 978-3695161768). Dieser Kriminalroman wird auch als E-Book herausgegeben.
Wie bereits in seinen früheren Werken verbindet Joachim H. Böttcher psychologische Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz. Seine außergewöhnliche Biografie prägt dabei unverkennbar seine literarische Handschrift: Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler, Musikpromoter, Unternehmensberater und Drehbuchautor bewegt sich seit Jahren zwischen analytischer Präzision und erzählerischer Tiefe. Bekannt wurde Böttcher zunächst durch Veröffentlichungen zu nachhaltigen Investments und gesellschaftlicher Verantwortung, bevor er sich zunehmend dem filmischen und literarischen Erzählen zuwandte.
Gerade diese Verbindung aus Realitätssinn, internationaler Erfahrung und atmosphärischer Dichte verleiht auch "Drago – Im Netz der Arachne" seine besondere Intensität. Der Roman ist weit mehr als ein klassischer Kriminalfall – er ist ein literarischer Blick auf die Mechanismen von Kontrolle, auf menschliche Abgründe und auf die Fragilität gesellschaftlicher Ordnung.
Manche Geschichten entstehen am Schreibtisch. Andere drängen sich ins Leben eines Autors hinein und lassen ihn nicht mehr los. Die Grundidee zu "Drago – Im Netz der Arachne" entstand nicht aus einer geplanten Recherche oder einer klassischen Konzeptarbeit mit Notizen und Mindmaps. Sie wurde aus einer Begegnung geboren, die Joachim H. Böttcher tief erschütterte.
Nach der Auszeichnung als Autor und Regisseur für den besten Kurzfilm eines Filmfestivals lernte er spätabends eine junge Rumänin kennen. In einem langen Gespräch erzählte sie ihm ihre Lebensgeschichte – eine Geschichte, die ihn bis heute begleitet.
Die junge Frau berichtete, wie sie Opfer der sogenannten "Loverboy-Methode" wurde: Ein Mann versprach ihr Liebe, Aufmerksamkeit und eine Karriere als Fotomodell. Was sich zunächst wie Zuneigung anfühlte, entpuppte sich als perfide Manipulation. Statt eines neuen Lebens erwarteten sie Gewalt, Abhängigkeit und Zwangsprostitution. Über Ländergrenzen hinweg wurde sie in ein Bordell nach Deutschland gebracht und dort über Jahre hinweg körperlich und seelisch misshandelt.
Sie erzählte von Angst, Erniedrigung und einem Alltag, der nur noch aus Überleben bestand. Und sie erzählte von jenem Moment, der schließlich alles veränderte: einer Polizeirazzia, grellem Blaulicht und Uniformierten, die ihr die Freiheit zurückbrachten.
"Dieser Roman ist keine Nacherzählung ihrer Geschichte", betont Böttcher. "Aber ohne die Begegnung mit ihr wäre dieses Buch niemals entstanden."
Mit "Drago – Im Netz der Arachne" verlegt der Autor ähnliche Mechanismen von Macht, Ausbeutung und Menschenhandel bewusst in das Zürich der 1920er Jahre. Dadurch entsteht eine beklemmende Erkenntnis: Die Methoden mögen sich verändern – die Strukturen dahinter bleiben oft erschreckend zeitlos.
Der Roman versteht sich deshalb nicht nur als Kriminalgeschichte, sondern auch als Aufforderung zum Hinsehen. Dort, wo Wegsehen häufig einfacher und bequemer wäre.
Auch persönliche Umbrüche des Autors flossen in die Entstehung des Romans ein. Die vergangenen Jahre beschreibt Böttcher als Zeit gesellschaftlicher und privater Zäsuren. Die Pandemie habe nicht nur gesundheitliche, sondern auch soziale Spuren hinterlassen. Freundschaften seien zerbrochen, Diskussionen verhärtet, Gewissheiten verloren gegangen. "Freiheit ohne Verantwortung wird brüchig", sagt der Autor rückblickend.
Besonders erschüttert habe ihn die zunehmende Unfähigkeit vieler Menschen zum Dialog und zum respektvollen Austausch unterschiedlicher Sichtweisen. Viele dieser Erfahrungen spiegeln sich indirekt in "Drago – Im Netz der Arachne" wider: Fragen nach Kontrolle und Freiheit, nach Manipulation, Würde und menschlicher Widerstandskraft ziehen sich durch den gesamten Roman.
"Drago – Im Netz der Arachne" erzählt von Menschen, die glauben, andere kontrollieren zu können – und von jenen, die trotz allem ihre Würde bewahren und für Gerechtigkeit kämpfen. Der Roman entstand überwiegend in Ottikon bei Kemptthal (Zürich Oberland), wo der Autor seit über zehn Jahren mit seiner Familie lebt.
Herbst 1920. Zürich wird von grausamen Ritualmorden eines satanischen Zirkels erschüttert. Ermordet werden 13jährige Kinder aus ärmlichen Verhältnissen. Die Leichen sind die an sakralen Orten inszenierten Abbilder bestimmter Tarotkarten. Mit dem Fall betraut wird Thomas Schnyder, erfahrener Ermittler der Zürcher Kantonspolizei.
Was hat es damit auf sich? Welche Rollen spielen Franziska Renschler von der Waidt, der Rechtsmediziner Prof. Dr. Hansruedi Vögeli, der Fotograf Jakob Büchsenstein, die schöne Schwester Petula oder die äußerst schrullige Madame Aroksé? Und was hat der reiche Grieche Vasilios Dogsinatas mit all dem zu schaffen?
In dem Roman geht es um manische Süchte, Abhängigkeit, Macht sowie Reichtum. In Rezensionen wird Böttchers Kriminalroman als 'abschreckend und anziehend zugleich, spannend und faszinierend' beschrieben, der 'aber dennoch keine leichte Kost und nicht unbedingt eine Lektüre für Zartbesaitete' ist.
Werbelink: "Esposito: Der Todesengel des Baphomet (Thomas Schnyder ermittelt – Band 1)" ist eine spannende Mischung aus alles verachtender Macht, gefühlloser Gewalt und lasterhaften Exzessen. Neben der gebundenen Buchausgabe, die 480 Seiten umfasst (ISBN 978-3744850803), wurde dieser Kriminalroman 2018 auch als E-Book veröffentlicht.
Zürich in den 1920er Jahren. Achtzehn Monate sind seit Thomas Schnyders letztem spannenden Fall vergangen. Ebenso lange ist es her, dass ihm die Benediktinernonne Schwester Petula einen Korb gegeben hat. Nun steckt der erfahrene Ermittler der Zürcher Kantonspolizei ganz tief in einer Sinnkrise. Er fühlt sich plötzlich einfach nur noch leer und verbraucht.
Dann landet plötzlich eine Leiche auf dem Seziertisch des Rechtsmediziners Prof. Dr. Hansruedi Vögeli. Was zunächst nach Herzversagen aussieht, entpuppt sich als Auftakt einer Serie von Morden an Männern. Kurze Zeit später sind auch deren Ehefrauen tot und werden grotesk zur Schau gestellt.
Immer schneller schlägt der Täter zu. Doch was treibt den Mörder zu diesem makabren Spiel? Wird Thomas Schnyder einen Weg aus seiner depressiven Phase finden? Und haben er und sein Team die nötige Kraft und Motivation, diesen perfiden Mörder zur Strecke zu bringen?
Werbelink: "Luna: Im Schein der Mater Dolorosa (Thomas Schnyder ermittelt – Band 2)" umfasst als gebundene Buchausgabe 432 Seiten (ISBN 978-3732250394). Der Mitte 2019 erschienene Kriminalroman ist auch als E-Book erhältlich.
Joachim H. Böttcher ist ein aus Schlossborn im Taunus (Rhein-Main-Gebiet, Deutschland) stammender Schweizer Autor, Drehbuchautor, Regisseur und promovierter Wirtschaftswissenschaftler. In seinen literarischen Arbeiten verbindet er psychologische Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz und einem ausgeprägten Gespür für historische Atmosphäre.
Bekannt wurde Böttcher zunächst durch Fachpublikationen zu nachhaltigen Investments, gesellschaftlicher Verantwortung und Zukunftsfragen der Wirtschaft. Über viele Jahre bewegte er sich beruflich zwischen analytischer Präzision, strategischer Beratung und international geprägten Projekten. Parallel dazu entwickelte sich seine Leidenschaft für das filmische und literarische Erzählen.
Als Drehbuchautor und Regisseur wurde er mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, unter anderem bei internationalen Filmfestivals (u.a. in Cannes "Best Non-produced Screenplay"). Seine Geschichten beschäftigen sich häufig mit moralischen Grauzonen, gesellschaftlichen Machtstrukturen und der Frage, wie Menschen unter extremen Bedingungen handeln.
Mit seiner Krimireihe Thomas Schnyder ermittelt etablierte sich Dr. Joachim H. Böttcher auch als literarische Stimme im historischen Spannungsroman. Die Romane verbinden sorgfältig recherchierte historische Kulissen mit psychologischer Tiefe und aktuellen gesellschaftlichen Themen. Nach den Bänden "Esposito" und "Luna" erschien mit "Drago – Im Netz der Arachne" der dritte Teil der Reihe.
Die Idee zu "Drago" entstand aus einer persönlichen Begegnung mit einem Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Die daraus entstandene Geschichte versteht Böttcher nicht nur als Kriminalroman, sondern auch als literarische Auseinandersetzung mit Manipulation, Machtmissbrauch und menschlicher Widerstandskraft.
Privat lebt Dr. Joachim H. Böttcher mit seiner Familie in Ottikon bei Kemptthal im Kanton Zürich. Viele seiner Romane entstehen bewusst in unmittelbarer Nähe seines privaten Umfelds – geprägt von Beobachtungen des Alltags, historischen Schauplätzen und persönlichen Erfahrungen. Sein Schreiben folgt dem Anspruch, Unterhaltung mit gesellschaftlicher Sensibilität zu verbinden: spannend, atmosphärisch und zugleich nah an den Fragen, die Menschen auch außerhalb der Literatur beschäftigen.
© "Drago – Im Netz der Arachne": Die Pressetexte zu diesen Buchvorstellungen wurden uns vom Autor Joachim H. Böttcher zur Verfügung gestellt, 05/2026.
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