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Mit seiner Fantasy-Novelle "Der Geschichtenerzähler" debütierte der Autor Alexander Sandmann erst kürzlich (Informationen zu diesem hervorragenden Buch finden Sie nach unserer Rezension zu seinem zweiten Werk "Die Legenden von Leij").
Wie der Autor sagt, ist er ein begeisterter Tolkien-Fan. Er selbst sieht sich keineswegs auf einer Stufe mit ihm, aber die Leser könnten es in gewisser Weise tun. Denn ebenso wie die Geschichten aus Mittelerde wird seine jüngste epische Erzählung "Die Legenden von Leij" lange im Gedächtnis bleiben. Ganz einfach, weil sie so viel Menschliches enthält.
"Ich bin in diese Welt gefallen." Dieser Satz hallt in einem Mann wider, der sich plötzlich ohne Erinnerung wiederfindet – wie nach einem Sturz. Fetzen von Bildern mit Lichtern treiben zuweilen durch seinen Kopf, begleiten ihn über Jahre hinweg. Aber er erinnert sich nicht. Und so zieht er los, strandet in einem Kloster. Dort wird er zu einem Gotteskrieger für den 'Einen Gott' ausgebildet, zieht weiter über die Ebenen und kämpft für seinen Glauben.
Der Mann wird fast zu einer Legende, als 'der schwarze Reiter', den seine früheren Mitmönche als das Böse betrachten. Und dann kommt der schicksalhafte Tag, an dem er eine Gefangene befreit. Er tötet ihre Häscher und bringt sie dorthin zurück, woher sie kam. Nach Leij, der sagenumwobenen Stadt des Friedens und der Gewaltlosigkeit.
Doch Leij ist in vieler Hinsicht dekadent geworden, zudem tributpflichtig und wehrlos. Gewaltlosigkeit ist zum Credo geworden. Doch Machtwille, Korruption und all das, was Menschen ausmacht, die Verantwortung tragen, sind davon nicht betroffen. Und so beginnt ein verwickeltes, grausames Spiel um Leij.
Der in die Welt Gefallene lehrt die Menschen, zu kämpfen. Er wird als Verkörperung einer sagenhaften Gestalt aus der Mythologie angesehen. Mit der Frau, die er rettete, ist er auf sonderbare Weise verbunden – eine Kombination aus Liebe und Zweck. Es ist ein unausweichliches Verhältnis, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist und von Geheimnissen umwoben.
Mord, Kampf und Verschwörung entstehen jetzt und es tauchen Fragen auf. Fragen, die auch in unserer Zeit und Welt gestellt werden könnten. Wie viele soll man opfern, um den Großteil zu retten? Wann und überhaupt lässt sich ein Mord verantworten? Und wie berechnend kann ein Liebender sein?
Der Fantasyroman "Die Legenden von Leij" ist absolut spannend und enthält Wendungen, die wirklich überraschen. Somit hat diese Geschichte alles, was man von diesem Genre erwartet. Sie gehört zu den Geschichten, die Tiefe besitzen, und ist absolut empfehlenswert.
Unsere Leseempfehlung: (Werbelink) "Die Legenden von Leij" umfasst rund 325 Leseseiten und wurde im August 2026 veröffentlicht. Seinen Fantasyroman hat Alexander Sandmann nur als E-Book herausgegeben.
Die englische Ausgabe wurde unter dem Titel "The Legends of Leij", ebenfalls nur als E-Book, veröffentlicht (unsere Rezension in Englisch lesen Sie in Kürze hier bei uns).
Weitere Bücher von Alexander Sandmann: Lesen Sie hier unsere Rezension zur Fantasy-Novelle "Der Geschichtenerzähler"!
© "Der Gotteskrieger und das Volk der Leij": Die Rezension zum Fantasyroman "Die Legenden von Leij" wurde verfasst von Izabel Comati und Winfried Brumma (Pressenet), 09/2026. Für das Rezensionsexemplar danken wir dem Autor herzlich.
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