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Studienanfänger erwarten oft, dass die Universitätsmathematik nahtlos an die Schulmathematik anknüpft. Das ist jedoch nicht der Fall!
Vereinfacht ausgedrückt wird in der Schule gerechnet, während im Studium Lehrsätze bewiesen werden. Dafür sind (Beweis-)Techniken erforderlich, die in der Schule nicht vermittelt wurden. Traditionell erwartet die Universität, dass man sich diese Techniken selbst beibringt. Bis dies gelingt, können mehrere Semester vergehen, in denen der Erfolg ausbleibt.
Eine Alternative ist es, sich diese Techniken von Anfang an explizit erklären zu lassen. Genau das ist der Zweck einer Broschüre, die der Autor und Diplom-Mathematiker Volker Lasser verfasst hat.
Mögliche Leser dieser 115-seitigen Abhandlung sind Schüler der Oberstufe sowie Studenten im 1. und 2. Semester, die Mathematikvorlesungen besuchen müssen.
Die Kenntnis der Inhalte dieses Buches kann einem beginnenden Mathematikstudenten voraussichtlich zwei Semester und viel Frust ersparen.
Unsere Leseempfehlung: (Werbelink) "Universitätsmathematik ist ganz anders: Mit Tipps zur Prüfungsvorbereitung" wurde im März 2026 via tolino media veröffentlicht. Diese Publikation ist nur als E-Book erschienen.
Welche Inhalte umfasst das Buch? Der Autor stellt für Interessierte ein Inhaltsverzeichnis zur Verfügung, das man hier als PDF kostenlos herunterladen kann.
Wenn Sie vorhaben sollten, Mathematik an einer Universität zu studieren, sei es als Hauptfach oder als Nebenfach für Studiengänge mit mathematischem Anteil wie Lehramt, Physik oder Informatik, müssen Sie zunächst zwei Semester mit den Anfängervorlesungen erfolgreich absolvieren.
Schülerinnen und Schüler mit und ohne Abitur haben normalerweise keine konkrete Vorstellung davon, was sie in diesem Studium erwartet. Es wird intuitiv davon ausgegangen, dass das Mathematikstudium eine nahtlose Fortsetzung der Schulmathematik ist. Diese Annahme resultiert aus dem bekannten Anspruch der Gymnasien, die Schüler und Schülerinnen in den Fächern, die sie unterrichten, optimal auf ein Studium vorzubereiten. Warum sollte es bei der Mathematik anders sein?
Der angehende Student oder die angehende Studentin der Mathematik glaubt deshalb, dass die Note Eins im Matheabitur, das erkannte und erprobte Talent für dieses Fach und der Vorsatz, fleißig zu lernen, die Garanten sind, dass es keine Probleme im Studium geben wird.
Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen der Schulmathematik und der Universitätsmathematik, der dieser Vorstellung widerspricht. Vereinfacht gesagt haben Sie in der Schule bis zum Abitur "nur" gerechnet, während Sie an der Universität "nur" Lehrsätze aufstellen und beweisen. Dafür braucht man methodisches Wissen, das mit Rechnen nur wenig zu tun hat und das in der Schule nicht vermittelt wurde. Nur mit diesem können Sie die Lehrsätze aus den Vorlesungen wirklich verstehen und erfolgreich Beweise führen.
Sie haben zwei Möglichkeiten, wie Sie dieses methodische (nicht inhaltliche!) Wissen erwerben können.
Die erste: Sie versuchen, es selbst herauszufinden. Die Universität unterstützt Sie dabei in den Vorlesungen und Übungen traditionell nicht, weil sie das für Banalitäten hält, die offensichtlich sind bzw. von der Schule her längst bekannt sein müssten. Weil das aber nicht stimmt, kann es ein paar erfolglose Semester lang dauern, bis Sie das methodische Wissen erworben haben und anwenden können.
Die zweite: Sie lassen es sich von Mathematikern explizit erklären, im Idealfall vor der ersten Vorlesung.
Alle mathematischen Fakultäten bieten für Erstsemester Vorbereitungskurse an. Sinn machen aber nur die Kurse, welche methodisches Wissen vermitteln. Kurse, die inhaltliches Wissen anbieten, sozusagen im Vorgriff auf die bevorstehende Anfängervorlesung, nützen dem Studenten zu dem Zeitpunkt herzlich wenig. Eine glatte Themaverfehlung sind die Kurse, welche "Wiederholung und Vertiefung der Schulmathematik" im Programm haben. ...
Sie können alternativ auch die Broschüre "Universitätsmathematik ist ganz anders" (Werbelink) von Volker Lasser durcharbeiten, die das fehlende methodische Wissen präsentiert.
Weitere Bücher von Volker Lasser stellen wir hier vor: "Lieber liegen lassen" (drei originelle Erzählungen) sowie "Abseits der Vorschriften" (Geschichten aus einer Behörde)
Nachdem die Mathematik an der Universität offenbar anders ist, als man sie von der Schule her kennt, ist anzunehmen, dass auch das Lernen im Studium anders sein muss als in der Schule.
Ein erster kapitaler Fehler wäre, im ersten Semester mehr Vorlesungen zu belegen als vorgeschrieben sind. Sie sind allein mit diesen voll ausgelastet.
Ein zweiter kapitaler Fehler wäre, sich schwerpunktmäßig auf die Übungen zu konzentrieren und die Mitschriften der Vorlesung nur als Nachschlagewerk zu benutzen. Übungen sind wichtig; aber es gibt noch ein paar Dinge, die mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger sind.
Zunächst sollten Sie unbedingt zu Hause eine Reinschrift dessen anfertigen, was Sie in der Vorlesung mitgeschrieben haben. Man lernt bekanntlich besser und schneller, wenn das zu Lernende ein zweites Mal aufgeschrieben wird, und zwar in Schönschrift oder gedruckt, gegliedert und korrekt. Am besten in einer fest gebundenen DIN-A4 Kladde. Und man tut sich viel leichter, Vorlesungsinhalte auswendig zu lernen oder später etwas nachzuschlagen, wenn die Vorlage übersichtlich und gut lesbar ist. ...
Lesen Sie mehr im Buch von Volker Lasser!
© Die Buchvorstellung wurde präsentiert von Izabel Comati und Winfried Brumma (Pressenet), 03/2026. Wir danken dem Autor Volker Lasser sehr herzlich für das Belegexemplar, ebenso dem Illustrator Arne Vierlinger, der das Buchcover entwarf.
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Taschenbücher von Eleonore Radtberger sowie von Ilona E. Schwartz
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